Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Diaspora (griech. "Zerstreuung") bezeichnet seit dem späten 20. Jahrhundert Menschen oder ethnische Gruppen die zwangsweise traditionelle ethnische Heimat verlassen mussten und zerstreut über andere Teile der Welt. Sie kann auch einfach eine Minderheitssituation v.a. einer Religionsgruppe bezeichnen.
Ursprünglich meinte die Bezeichnung Diaspora speziell Volk der Juden das 586 v. Chr. (als Oberschicht) von Judäa durch die Babylonier exiliert und 135 durch die Römer über das gesamte römische Reich verstreut wurde. Seit der frühen Neuzeit der Begriff auch auf konfessionelle Minderheiten des bezogen.
Diaspora meint gleichermaßen den Prozess der wie auch die zerstreute Bevölkerungsgruppe selbst.
Das Wort ist eine Prägung der Septuaginta Deut. 28 25 u.ö. „du sollst Diaspora sein in allen Reichen auf Erden“ diaspora als Euphemismus für „Entsetzen“ oder „Schande“ etc. gewählt
Heute bezieht sich Diaspora auf
die christliche Diaspora - christliche Minderheiten v.a. Ost- und Südostasien; auch die konfessionelle Diaspora Katholiken in Nord- Protestanten in Südeuropa)
Das 20. Jahrhundert ist als Jahrhundert der Migranten durch ethnische Flüchtlingskrisen gezeichnet die in Krieg Nationalismus Rassismus ihre Ursache haben. In der ersten des 20. Jahrhunderts sahen zahlreiche Flüchtlinge aus Asien und Nordafrika ihr Heil in Amerika. zählen u.a.:
Über die materiellen Probleme hinaus stellt vor die Frage der kulturellen Identität. Freiwillige erzwungene Ab- und Ausgrenzung einerseits Assimilation bis Verlust der eigenen Wurzeln andererseits sind die zwischen denen Diasporabevölkerungen ihren Weg suchen. Die seit Jahrhunderten gewonnenen Erfahrungen können wertvoll sein eine Welt in der kulturelle Vielfalt zur wird.