Frau John die sich für sich ihren -- auswärts als Maurer arbeitenden Mann ein Kind wünscht kauft dem schwangeren Dienstmädchen deren uneheliches Kind ab. Diese bereut das jedoch meldet ihr Kind auf dem Standesamt und nennt Frau John dabei als Pflegemutter. Frau John mit dieser Information konfrontiert um Verlust "ihres" Kindes fürchtet versucht sie Pauline indem sie ihr das todgeweihte Baby der Knobbe unterschiebt. Frau Johns Bruder Bruno versucht durch Einschüchterung davon abzuhalten über den "Handel" reden tötet diese jedoch dabei. Frau John ihrem Mann den Betrug mit dem Kind stürzt sich aus dem Fenster.
Parallel (und zum Teil sogar gleichzeitig) dem genannten "proletarischen" Handlungsstrang läuft ein grotesk satirisch überspitzter "bürgerlicher". Der Theaterdirektor Hassenreuter hat Dachgeschoss des von Frau John und ihrem bewohnten Mietshauses seinen Theaterfundus (wo Frau John putzt). Während die dort spielenden Handlungsteile inhaltlich irrelevant sind (Liebe zwischen Schauspielschüler Spitta und Tochter Walburga Engagement Hassenreuters in Straßburg) so sie auf die Gesamtlogik des Stückes bezogen eine Funktion denn sie fungieren in jeder als Gegenpol zum John-Strang. Auf diese Art Weise gelingt es Hauptmann nicht nur die Situation zu versinnbildlichen und die Geschehnisse um John und Pauline noch dramatischer erscheinen zu sondern die Diskussionen um verschiedene Vorstellungen von und dessen Beziehung zum Leben (v.a. zu des 3. Aktes zwischen Spitta und Hassenreuter) damit in gewisser Weise ad absurdum geführt.