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Die große Tulpenmanie


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Bei der Großen Tulpenmanie in Holland im 17. Jahrhundert wurden Tulpen zwiebeln zum Spekulationsobjekt .

Tulpen stammen aus dem türkischen Raum und gelangten um 1560 erstmals von Konstantinopel (heute Istanbul ) nach Wien . Der Botaniker Carolus Clusius pflanzte sie 1593 erstmals in Holland an als er des Botanischen Gartens in Leiden wurde. Die fremdartige Blume faszinierte viele Bürger und wurde bald Statussymbol. Den höchsten Preis erziehlte die Semper die für 10.000 Gulden ihren Besitzer wechselte.

Schon bald wurden immer neue Tulpen sorten gezüchtet wobei den Züchtern ein Mosaikvirus der gemusterte Blütenblätter erzeugte. Als die Nachfrage nach Tulpenzwiebeln das Angebot überstieg stiegen die Preise kräftig an. wurden schon bald auf Auktionen versteigert. Zunächst die Zwiebeln nur während der Pflanzzeit gehandelt. Da ganzjährig eine Nachfrage nach Zwiebeln blieb wurden auch Zwiebeln verkauft die noch in der waren. Damit wurde der Tulpenhandel zum Spekulationsgeschäft niemand wusste wie die Tulpe wirklich aussehen

In den 1630er Jahren überschlug sich die Entwicklung. Es jetzt auch Optionsscheine auf Tulpenzwiebelnanteile gekauft werden. Die Preise und stiegen von 1634 bis 1637 auf das über 50-fache an. Ein Haus wurde für drei Tulpenzwiebeln verkauft. Viele kosteten mehrere tausend Gulden der höchste Preis die wertvollste Tulpensorte Semper Augustus lag Anfang 1637 bei 10.000 Gulden eine einzige Zwiebel zu einer Zeit als Zimmermann rund 250 Gulden im Jahr verdiente.

Am 5. Februar 1637 kam das Ende der Tulpenmanie. Bei Versteigerung gab es nicht mehr genug Käufer. Preise fielen um über 95 Prozent. Viele verloren ihr ganzes Vermögen das sie in investiert hatten. Am 27. April wurde von der holländischen Regierung endlich dass Tulpen gewöhnliche Waren seien und als zu behandeln waren also z.B. bar bezahlt mussten.




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