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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 23. August 2014 

Die neuen Leiden des jungen W.


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Die neuen Leiden des jungen W. von Ulrich Plenzdorf

1973 landet Plenzdorf mit Die Neuen Leiden des Jungen W. einen Sensationserfolg (in der ehemaligen DDR sowie auch in der ehemaligen BRD); Jahre nach der Uraufführung wird das Stück in der BRD

Inhalt

Edgar Wibeau 17 von seinem Vater nach seines Sohnes Tod nun nach Informationen dessen Leben bei ihm nahestehenden Personen sucht als er fünf war wächst bei seiner als Musterschüler und Vorzeigeknabe auf. Nach einem mit seinem Lehrmeister Flemming tut er was schon lange tun wollte und verschwindet mit Freund Willi von seinem "Heimatkaff" in der Mittenberg nach Berlin. Dort kommt er in alten Laube neben einem Kindergarten unter in Charlie arbeitet eine vergebene 21-jährige in die er sich bald verliebt. Dieter ihr Verlobter später ihr Mann und Charlie selbst geben viel zu denken auf vor allem weil Kindergärtnerin nie genau weiß auf welchem Fuß mit Edgar steht. Willi geht nach kurzer zurück nach Mittenberg er ist der einzige dem Edgar Kontakt hält. Er schickt ihm Tonbänder mit Zitaten aus Die Leiden des jungen Werther die seine Lage gut beschreiben. "Old ist auch später Edgars Wunderwaffe die er einsetzt. Nachdem der junge Rebell als Künstler Erfolg hat sich selbst als verkanntes Genie nie ganz abschreibt fängt er als Anstreicher Um Addi und Zaremba seinen Arbeitskollegen etwas beweisen versucht er eine Wunder-Anspritzmaschine zu entwickeln jedoch bei dem ersten Versuch durch einen getötet.

Personen

Edgar Charlie Dieter Vater Mutter Addi Zaremba

Edgar Wibeau : Edgar das verlorene Genie ein siebzehnjähriger mit Hugenottenabstammung der nach einem Streit in der mit einem Ausbildner von zu Hause abhaut die Hauptperson in Plenzdorfs Werk. Eigentlich ist ja schon "über den Jordan" gegangen aber noch gibt er seine Meinung zu allem jedem ab wie er es auch schon Lebzeiten getan hatte. Edgar ist ein Möchtegern-Künstler nachdem er in einer Kunsthochschule nicht aufgenommen war als Anstreicher tätig wird. Nachdem er seinem sechsten Lebensjahr von seinem Vater verlassen war wird er zu einem absoluten Musterschüler der Obhut seiner Mutter der sich eigentlich an Streichen beteiligte sogar wenn die Ideen ihm stammten. Irgendwann reicht es ihm und reißt zusammen mit seinem Freund Willi nach aus was eigentlich nicht verwunderlich ist wenn die ganze Zeit seinen Frust und Ärger sich hinein frisst und ihn nie an auslässt. Edgar wird ein typischer Rebell der nichts gefallen lässt und sich von fremden nicht beeinflussen lässt. Mit seiner Liebe zu kommt er eigentlich nicht schlecht zu recht man bedenkt dass er keine Chancen bei hat und dass er das auch weiß. würde sich selbst wahrscheinlich als "Steher" bezeichnen sich weder von anderen beeinflussen lässt noch dem Mainstream mitschwimmt sich aber sehr wohl seine Meinung bilden kann. Trotz seines wahrscheinlich guten intellektuellen Charakters ist unverkennbar dass er eben noch ein wenig Kind ist und es an Erfahrung fehlt.

Charlie : Charlie weiß nie was sie von denken soll. Vom Anfang bis zum Ende. mag sie Edgar als Person aber seinen nicht. Sie ist eine "starke" Frau die nicht so schnell unterkriegen lässt erst recht von Dieter ihrem Mann. Manchmal bekommt man Eindruck sie wollte Dieter mit Edgar betrügen dann aber zum Glück für Edgar doch passiert. Wahrscheinlich hat Charlie einen guten Charakter weiß aber eigentlich nie was man von denken soll. Einerseits ist sie hübsch intelligent freundlich andererseits allerdings ignorant arrogant und streitlustig.

Dieter : In jedem Buch muss ein langweiliger vorkommen in Die neuen Leiden des jungen W. übernimmt diese Rolle Dieter. Er ist wenn auch möglicherweise ein guter Kerl und nur sich im Kopf. Er lebt streng Regeln und Richtlinien auch wenn er manchmal weiß wo genug ist. Sein "Charme" ist und wird funktionalisiert um Charlie bei dem zu halten. Wäre Charlie nicht kann es sein dass Dieter und Edgar ganz gut wären.

Vater : Edgars Vater ist ein richtiges Ekelpaket. in fortgeschrittenem Alter junge Freundin Penthouse in verlässt Frau und Kind kümmert sich erst dessen Tod um seinen Sohn kein bisschen

Mutter : Mutter Wibeau hat sich nie übertriebener um ihren Sohn gekümmert verlangte ihm immer ab und war vermutlich sehr gekränkt nachdem Mittenberg verlassen hatte. Dennoch liebt sie Edgar unterstützt ihn so gut es geht. Nachdem ausgerissen war kümmerte sie sich nicht mehr um ihn das rührt jedoch wahrscheinlich von Frust her.

Addi : Der Chef der Anstreichertruppe ist recht und ein guter Mensch. Edgar beschreibt ihn Steher wahrscheinlich Edgars größte Auszeichnung. Auch wenn öfter mit ihm streitet verstehen sie sich gut. Nach Edgars Rauswurf bekommt Addi ein Gewissen das er auch nach dessen Tod

Zaremba : Edgar hält viel von Zaremba vor weil er ? trotz seines Alters ? so fit und aktiv ist. Der Anstreicher sehr diplomatisch und schlichtet des öfteren Streit Addi und dem jungen Wibeau.

Willi : Edgars alter Jugendfreund der ihn auch Berlin begleitet steht immer zu seinem Freund wenn er nach kurzer Zeit zurück nach geht. Der "Verrat" an Edgars Mutter ist leicht verständlich und nachvollziehbar. Man erfährt nicht viel von Willi außer das der Hugenotte ihm durch Goethes Zitaten per Tonband anvertraut.




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