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Diebstahl


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Diebstahl ist eine gegen fremdes Eigentum gerichtete § 242 Abs. 1 des deutschen Strafgesetzbuches definiert ihn so:

Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen der Absicht wegnimmt die Sache sich oder Dritten rechtswidrig zuzueignen wird mit Freiheitsstrafe bis fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

  • Der Begriff der beweglichen Sache ist wie im Sachenrecht zu verstehen und schließt von den die Immobilien und die Rechte als Objekt aus. Energie ist keine Sache da körperlos weshalb elektischer Energie als eigener Staftatbestand geregelt wurde.
  • Fremd ist eine Sache die nicht im Alleineigentum des Täters steht nicht herrenlos ist besitzfähig (also z. B. nicht Tiere in ist.
  • Wegnahme bedeutet den Bruch fremden und die neuen regelmäßig (aber nicht notwendig) tätereigenen Gewahrsams.
  • Gewahrsam ist die von einem Herrschaftswillen getragene Herrschaftsmacht einer Person über eine Sache vergleichbar dem zivilrechtlichen Besitz . Allerdings sind im Strafrecht zivilrechtliche Fiktionen z. B. der Erbenbesitz gem. § 857 BGB ) unbeachtlich sind. Im einzelnen ist maßgebend die herrschenden sozialen Anschauungen trotz einer Lockerung Herrschaft (z.B. bei einem auf der Straße Kraftfahrzeug) dem Berechtigten noch Gewahrsam zusprechen.
    Fehlt es an fremdem Gewahrsam kommt Unterschlagung in betracht.
  • Gebrochen wird der Gewahrsam wenn er gegen ohne den Willen des Inhabers aufgehoben wird.

  • Diebstahl ist nur vorsätzlich begehbar.
  • Zueignungsabsicht als so genannte überschießende Innentendenz - einem subjektiven Merkmal des Tatbestands dem kein Merkmal entspricht - ist gegeben wenn der den wahren Berechtigten dauerhaft entsetzen und sich oder einen Dritten jedenfalls vorübergehend an seine setzen will. Bloße Gebrauchsanmaßung (Wegnahme zum vorübergehenden Gebrauch mit Rückgabeabsicht) nicht strafbar (Ausnahme bei Kfz hier deshalb eigenen § unter Strafe gestellt).

  • Krankhaften Diebstahl nennt man Kleptomanie .

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