Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dietrich genannt der Bedrängte (* 1162 † 18. Februar 1221 ) war von 1198 bis 1221 Markgraf von Meißen . Er wurde als zweiter Sohn Markgraf Otto des Reichen und der Hedwig von Brandenburg geboren.
Mit seinem älteren Bruder Albrecht den Stolzen wurde er entzweit weil seine Mutter Vater überredete die Erbfolge dahin gehend zu dass Dietrich die Markgrafschaft Meißen Albrecht dagegen obwohl der ältere Sohn – die Grafschaft Weißenfels erhalten sollte. Albrecht zwang den Vater Waffengewalt die ursprünglich beabsichtigte Erbfolgeordnung wieder herzustellen folgte ihm 1190 auch wirklich in Meißen.
Dietrich schlug zwar – unterstützt von Hermann I. von Thüringen dessen Tochter Jutta geheiratet hatte – 1194 seinen Bruder von Weißenfels zurück unternahm nichts gegen dessen Land sondern unternahm 1195 eine Wallfahrt nach Palästina .
Nach Albrechts Tod 1195 nimmt Kaiser Heinrich VI. Meißen mit seinen reichen Bergwerken in Dietrich nach Heinrichs Tod 1197 in den Besitz seines Erbes; im der Gegenkönige Philipp von Schwaben und Otto von Braunschweig belehnte Philipp Dietrich erneut mit der Meißen. Seitdem stand Dietrich auf Philips Seite blieb auch nach dessen Ermordung ( 1208 ) auf der Seite der Staufer .
In gefährliche Streitigkeiten geriet er mit Stadt Leipzig und dem meißnischen Adel. Nach fruchtloser von Leipzig verstand er sich 1217 zu einem Vergleich bemächtigte sich aber Stadt durch List ließ die Stadtmauern schleifen innerhalb derselben drei Burgen anlegen die er zahlreicher Besatzung versah.
Markgraf Dietrich starb am 17. Februar vielleicht auf Anstiften der Leipziger und des Adels von seinem Leibarzt vergiftet. Er hinterließ Witwe Jutta und von seinen Kindern waren bereits zuvor verstorben. Acht Kinder Dietrichs lassen nachweisen;