Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Diezmann wurde um 1260 als dritter Albrecht des Entarteten und der Margarethe Tochter Friedrich II. geboren.
Nachdem seine Mutter 1270 infolge der ihres Gatten zu Kunigunde von Eisenberg von wartburg fliehen mußte wurde Diezmann und sein Bruder Friedrich der Freidige am Hofe des Markgraf Dietrich von Landsberg erzogen. Herangewachsen bekriegte in Verbindung mit seinen Büdern Heinrich und seinen Vater weil dieser den von ihm Kunigunde erzeugten Apitz begünstigte. Albrecht der Entartete nämlich dem Apitz (in den Quellen auch genannt) Thüringen zu vererben.
Diezmann gelangte zunächst aber in den des Pleißnerlandes erhielt aber nach Heinrich des Tod (1288) die Lausitz und nach dem des Friedrich Tuta (1291) das Osterland.
Durch den deutschen König Adolf von seines Erbes beraubt gewann er es nach Sturz wieder. Als König Albrecht mit einem Heer in das Osterland einfiel brachten ihm und Friedrich die an der Spitze von Bürgern und Bauern sowie braunschweigischen Reiterhaufen standen Lucka am 31. Mai 1307 eine vollständige bei. Diezmann kehrte danach nach Leipzig zurück starb daselbst im Dezember 1307.
Nach einer späteren Sage ist Diezmann Christtag 24. oder 25. Dezember 1307 durch gewissen Philip von Nassau in der Thomaskirche worden. Wahrscheinlicher ist aber dass er am Dezember 1307 starb.
Aus seiner Ehe mit Jutta Tochter Grafen Berthold VIII. von Henneberg die er 1295 geheiratet hatte gingen vermutlich keine erbberechtigten hervor.