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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. Dezember 2014 

Digital Rights Management


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Digital Rights Management ( digitale Rechteverwaltung ) Meist abgekürzt als DRM bezeichnet ist ein Verfahren mit dem Urheberrechte an geistigem Eigentum vor allem an Film- und Tonaufnahmen auch an Software auf elektronischen Datenverarbeitungsanlagen gewahrt und Raubkopien verhindert sowie Abrechnungsmöglichkeiten für Lizenzen und geschaffen werden sollen.

Inhaltsverzeichnis

DRMS

Die elektronischen Vertriebssysteme für digitale Informationen Umsetzung von DRM nennt man DRMS (DRM-Systeme). Diese erlauben Zugangsbeschränkungen zu digitalen bis hin zur individuellen Abrechnung der Nutzung Angebote.

Anwendungen

Microsoft versucht mit der TCPA ( Trusted Computing Plattform Alliance ) einem Bündnis verschiedener Hardware- und Software-Firmen einer in seine kommenden Betriebssysteme eingebauten DRM-Kontrollfunktion Palladium / NGSCB dieses Ziel zu verwirklichen. Teile von sind bereits im Windows Mediaplayer eingebaut und dort genutzt.

Rechtliche und technische Umsetzung

DRM-Systeme bestehen aus einer Verknüpfung von Komponenten ( TPM ) und einer speziellen Anwendungsebene (zB. NGSCB ). DRM-Systeme verwirklichen die Idee der zentralen digitaler Inhalte durch kryptografische Verfahren. Realisiert wird indem ein beliebiger digitaler Inhalt eindeutig an beliebiges Gerät und/oder Datenträger auf einzigartige Weise gebunden wird. Ohne den entsprechenden Schlüssel für digitalen Inhalt vom Rechteinhaber ausgehändigt zu bekommen der Benutzer zwar das Gerät oder den erwerben - jedoch nicht auf den Inhalt DRM-Systeme werden zur Wahrung und Durchsetzung von eines Rechteinhabers technisch so konzipiert dass ein ohne Einflussnahme des Benutzers für jedes einzelne vorgenommen werden kann. Dies ermöglicht den Rechteinhabern Vertriebsformen wie z.B. eine zeitweise Vermietung des

Rechtlicher Rahmen

Die Wirksamkeit solcher Systeme wird häufig nationale Gesetze erweitert. In den USA wurde diesem Zweck der Digital Millennium Copyright Act ( DMCA ) verabschiedet. Dieses Gesetz verbietet die Umgehung Systeme unter Androhung von Geldstrafen und/oder Freiheitsentzug festgestelltem Einzelfall und regelt sogar welche Geräte Systeme in Zukunft eingesetzt werden dürfen. Auch Deutschland wurde die Rechtsgrundlage in diesem Sinne so dass nun die Umgehung von Schutzmechanismen Strafe gestellt werden kann.

Kritik

DRM steht für Kritiker auch als für Digital Restriction Management da ja hauptsächlich die Rechte der eingeschränkt werden.

Für Verbraucher bringt DRM in der Nachteile. So wurden auf der Cebit 2004 z. B. DVD -Recorder vorgestellt die bei der Aufnahme (z. eines Urlaubsvideos) einen Kopierschutz aktivieren so dass Aufnahme nicht weiter kopiert werden kann. DRM privaten Herstellern von digitalen Inhalten also keine Kontrolle über das Urheberrecht ihrer Werke einzig die Content -Industrie profitiert von diesen Maßnahmen.

Aus der Verknüpfung von Technik und resultieren bei DRM-Systemen aber auch eine große an noch offenen Fragen: So lassen sich die zentrale Verwaltung von Schlüsseln und eindeutigen Benutzerprofile erstellen; aus der universellen Maschine Computer eine Blackbox deren Funktionalität durch einen Rechteinhaber in auf einen gerade verwalteten digitalen Inhalt kontrolliert und bisherige Eigentumsrechte der Benutzer werden an abgetreten.

Bedenklich bei der derzeitig praktizierten Markteinführung DRM-Systemen ist die Abgabe von staatlichen Aufgaben und Überwachung von Gesetzen) sowie Rechten (Eigentums- und das Recht auf freie Meinungsäußerung) an Firmen etc. Die technische Umsetzung schafft dabei auch unter Missachtung von lokal geltendem und völlig anders lautendem Recht - unabänderliche Fakten.

Weblinks




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