Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Digital Video Broadcasting


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Digital Video Broadcasting ( DVB ) steht für Digitaler Fernsehrundfunk .

DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die Verfahren zur Übertragen von digitalen Inhalten ( Fernsehen Radio Mehrkanalton Raumklang interaktive Dienste wie MHP EPG und Teletext und weitere Zusatzdienste) durch digitale Technik .

Durch Datenkompression (heute MPEG-2 in Zukunft evtl. auch MPEG-4 und andere Verfahren) können im Vergleich analogen Fernsehübertragung mehrere Programme auf einem Transponder in wählbarer Qualität übertragen werden. Je die Daten komprimiert werden desto mehr Programme zeitgleich auf einem Transponder übertragen werden. Durch hohe Komprimierung kann allerdings die Bildqualität leiden.

Ferner sind Angebote wie Pay-TV (Abonnenten- bzw. Bezahlfernsehen) Pay-per-View Video-on-Demand durch Verschlüsselung des Signals möglich.

Hintergrund

Im europäischen DVB-Projekt haben sich über Mitgliedsfirmen zusammengeschlossen um das digitale Fernsehen voranzutreiben. japanische und koreanische Firmen sind über ihre Tochterunternehmen beteiligt weitere kommen aus Australien und Die Mitglieder sind Programmanbieter Gerätehersteller Netzbetreiber und Auch die Europäische Kommission (Commission of the Communities CEC) sowie weitere Verbände und Normungsorganisationen ETSI und CENELEC sind an der Arbeit beteiligt. Mittels wurde vereinbart dass ETSI und CENELEC die DVB-Projekt entstehenden technischen Spezifikationen übernehmen. In die wurde die Moving Pictures Expert Group ( MPEG ) eingebunden die ihre Arbeit in den ISO und IEC standardisieren lässt. Daher sind die Ergebnisse MPEG-Gruppierung dort veröffentlicht.

Treibende Grundvorstellungen für die Einführung digitaler sind

  • die Anzahl der Fernsehprogramme pro Kanal vervielfacht werden.
  • es können verstärkt Verschlüsselungsverfahren eingeführt werden und damit entgeltpflichtige Fernsehdienste Pay-TV ).
  • über Fernsehkanäle können auch Rundfunkprogramme verteilt
  • Bild- und Tonqualität können gesteigert werden ein Zuschauer der über ein hochwertiges Fernsehgerät auch Sendungen in hochauflösender Qualität auswählen und kann (siehe HDTV ). Auch auf nicht hochauflösenden Fernsehern kann Digitaltechnik ein viel rauschärmeres Bild und Surround-Klang
  • es wird eine Fülle neuartiger digitaler und Dienste geben die zu einer erheblichen der entsprechenden Märkte und Geschäftsmöglichkeiten führen wird.
  • Dienstleistungen können adressiert werden.

Den Vorteilen von DVB stehen auch für den Endverbraucher gegenüber. Durch die Verschlüsselung es zu einer Adressierbarkeit von Verbrauchern; Programme andere multimediale Dienstleistungen können pro Dekoder bzw. Dekoderkarte werden. Daher muss für jedes konventionelle Empfangsgerät Dekoder bereitgehalten werden was in der Regel Abschluss eines weiteren Abonnements gleich kommt. In Kritik steht auch dass für analog frei empfangbare Inhalte oder Programme nun erhoben werden. Dies trifft in erster Linie Kabelanbieter zu die nun als Programmanbieter auftreten.

Übertragungswege

Es gibt mehrere technische Unterarten von für die unterschiedlichen Verbreitungswege die sich hauptsächlich Modulationsverfahren ) und bei der Fehlerkorrektur unterscheiden.

  • DVB-S für die Übertragung durch direktstrahlende Satelliten
  • DVB-C für die Übertragung über Kabelnetze
  • DVB-T für die Übertragung durch terrestrische Senderketten VHF - bzw UHF -Bereich
  • DVB-H für die Übertragung auf mobile ( H andhelds)




Bücher zum Thema Digital Video Broadcasting

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Digital_Video_Broadcasting.html">Digital Video Broadcasting </a>