Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als digitales Fernsehen oder Digitalfernsehen bezeichnet man sowohl die Ausstrahlung der und Tondaten des konventionellen Programmangebots des Fernsehens in digitalisierter Form sowie auch ein nicht präzise eingegrenztes neuartiger Dienste wie interaktives Fernsehen .
Die bedeutendsten Eigenschaften des digitalen Fernsehens darin dass sich digitale Signale verlustlos übertragen komprimieren lassen; so kann ein 625-Zeilen-Fernsehbild ( PAL ) von der Studio-Datenrate von 216 Mbit/s MPEG-2 auf weniger als 8 Mbit/s komprimiert Die Bildparameter (Zeilenzahl Spaltenzahl Frequenz) sind an entsprechenden Fernsehnormen des analogen Fernsehens angepasst oder werden vom Digitalreceiver umgerechnet.
Die Übertragung erfolgt in Europa wie den meisten Staaten der Welt im DVB -Standard der neben Fernseh- und Radioprogrammen auch (z.B. Untertitel EPG ) und neue Datendienste (z.B. Texte PC-Daten MHP ) bietet. Japan nutzt ein verwandtes Verfahren während die USA zumindest für den Antennenempfang ATSC -Format propagieren.
Nach der allgemeinen Einführung des Fernsehens Deutschland 1952 ) der Farbe Übertragung via Kabel und Satellit ( 1980er ) ist die Digitalisierung der nächste technische der für den folgenden des hochauflösenden Fernsehens HDTV ) fast zwingend erforderlich ist.
Weltweit wurde Digitalfernsehen kommerziell erstmals im 1994 per Satellit unter dem Markennamen DirecTV den USA angeboten.
Ende 1993 einigten sich zwölf europäische Länder darauf rasch eine Spezifikation für die Übertragung digitaler über Satellit und Kabel zu erstellen; die war bereits für 1995 geplant. Das daraus erwachsene DVB wurde Deutschland dann erstmals am 28. Juli 1996 vom dafür neu geschaffenen Pay-TV-Veranstalter DF1 Digitales Fernsehen 1 ) ausgestrahlt. Wegen Erfolglosigkeit trotz großangelegter Werbekampagne populärer Sportereignisse wurde es später mit dem Premiere aus dem gleichen Haus der Kirch-Gruppe
Von Herbst 1996 bis ins neue Jahrtausend anhaltende Streitereien die Privatisierung des vormals staatsmonopolitischen Kabelnetzes über die Mehrheit deutscher Haushalte ihr Fernsehprogramm empfängt die damit verbunden Minderausgaben durch die Deutsche Telekom für den Ausbau erschwert die Verbreitung DVB-C noch heute.
Währenddessen begannen beinahe alle überregionalen deutschen privat wie öffentlich-rechtlich vorwiegend über die Astra -Satelliten des Betreibers SES parallel zur analogen der digitalen Ausstrahlung.
Anfang 2003 begann etwas später als in vergleichbaren ( UK : 1996 ) die Einführung von DVB-T der terrestrischen DVB-Variante im Großraum Berlin doch mit der vollständigen Abschaltung des terrestrischen Fernsehens in diesem Gebiet bereits im desselben Jahres nahm Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle
Das Ende aller analogen terrestrischen Fernsehenübertragung in Deutschland für das Jahr 2010 geplant. Über das Kabel wird es noch etwas länger analoges Fernsehen geben.