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Diphtherie


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Erreger der Diphtherie
Quelle: Internet

Die Diphtherie früher als Krupp (von schottisch croup Heiserkeit) bezeichnet ist eine akute mitunter Infektionserkrankung . Sie wird ausgelöst durch das toxinbildende (giftstoffbildende) Bakterium Corynebacterium diphteriae übertragen von Mensch zu Mensch durch Husten Niesen oder Küssen.

Die Toxine (Giftstoffe) des Erregers schädigen bzw. zerstören Membranen der Zellen der betroffenen Körperorgane. Mit dem Blut sie auch zu entfernt von der Entzündungsstelle Organen transportiert wie beispielsweise Herz Leber Niere. kann zu den (lebens)gefährlichen Komplikationen der Diphtherie

Die Häufigkeit der Erkrankung ist durch die vom und Nobelpreisträger Emil von Behring eingeführte Impfung sehr stark zurückgegangen. Die Krankheit ist nicht wie beispielsweise die Pocken ausgerottet. Sobald die so genannte Durchimpfungsrate unter einen bestimmten Wert sinkt nehmen Erkrankungszahlen wieder erheblich zu. Das war in ehemaligen Sowjetunion zu beobachten wo nach dem Zusammenbruch Systems 1994 48.000 Fälle auftraten.

Die Symptome die zwei bis sechs Tage nach Infektion auftreten hängen ab von der Immunitätslage des Erkrankten.


Lokalisierte Diphtherie
Quelle: Internet
  • 1. Bei lokalisierten Diphterien (Mandel- und Rachendiphtherie) treten zu Beginn Übelkeit und Schluckschmerzen auf häufig verbunden mit und Gliederschmerzen; Erbrechen ist eher selten. Zunehmendes

  • 2. Die Nasendiphtherie tritt bevorzugt bei Säuglingen und Kleinkindern verbunden mit behinderter Nasenatmung Unruhe und gestörter Seröser oder eitrig -blutiger Schnupfen tritt auf häufig verbunden mit und Krustenbildung am Naseneingang.

  • 3. Als Ersterkrankung tritt die Kehlkopfdiphtherie meist im Gefolge der Rachendiphtherie auf. sind bellender Husten zunehmende Heiserkeit und Stimmlosigkeit (Aphonie). Das ist erschwert und mit Pfeifgeräuschen verbunden.

  • 4. Seltenere Diphtherieformen sind die Hautdiphtherie mit auftretenden Geschwüren und Verletzungen und Bindehautdiphtherie mit blutig-wässriger Absonderung und häufiger Hornhautbeteiligung.

  • 5. Im fortgeschrittenen Stadium der Diphtherie breitet sich die Membranbildung rasch und aus an mehreren Stellen der Mandeln des Gaumens und Zäpfchens sowie der Nasenschleimhaut ; lokale Lymphknotenschwellungen treten auf.

  • 6. Als toxische Komplikationen können auftreten Herzmuskelentzündungen neurologische Störungen (z. Schlucklähmung) Leberentzündung oder Einschränkung der Nierenfunktion.

Die Diagnose durch einen bakteriologischen Test ist frühestens 12 Stunden zu erhalten. Deshalb muss bei besonders auf toxische Diphtherie auf Grund des klinischen Bildes gehandelt

Als Therapie wird ein Antitoxin verabreicht und Antibiotika für mindestens 10 Tage. Bei Verschluss Atemwege muss ein Luftröhrenschnitt erfolgen. Strenge Bettruhe fünf bis sechs Wochen ist notwendig. bei und richtiger Behandlung der Diphtherie bleiben kaum und die Fatalität ist gering.

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