Die Dirac-Theorie beschreibt die Eigenschaften und Verhalten von Fermionen mit halbzahligem Spin die Klein-Gordon-Gleichung dagegen Bosonen mit ganzzahligem Spin. Die wichtigsten Erfolge Dirac-Theorie sind:
Die korrekte Vorhersage für den Wert Spindrehimpulses des Elektrons. Während der Bahndrehimpuls in Quantenmechanik nur ganzzahlige Vielfache des planckschen Wirkungsquantums <math>\hbar</math> annehmen kann beträgt er für intrinsischen Drehimpuls des Elektrons <math>\hbar/2</math>. Damit in steht auch
die Vorhersage für den Wert des des Elektrons . Dieser Faktor beschreibt das Verhältnis von Drehimpuls zu magnetischem Moment und hat bei Systemen die der klassischen Physik gehorchen den Wert g=1 für das misst man jedoch g=2 00232. Aus der leitet sich g=2 ab. Die verbleibende Differenz experimentellen Wert wurde erst später im Rahmen Quantenelektrodynamik verstanden.
Grundlage der Dirac-Theorie ist die Dirac-Gleichung . Dabei handelt es sich um eine für eine Wellenfunktion <math>\psi</math> mit vier Komponenten. Zahl vier steht in engen Zusammenhang mit beiden möglichen Zuständen des Spins in Kombination der Existenz von Teilchen und Antiteilchen. Die für kräftefreie Teilchen lautet