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Direkteinspritzung


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Einblick in einen "Direkteinspritzer" im Deutschen Museum

Der Begriff Direkteinspritzung bezeichnet ein Verfahren zur Kraftstoffeinspritzung welches bei Dieselmotoren zum Einsatz kommen kann.

Bei der Direkteinspritzung wird der Kraftstoff eine direkt in den Brennraum reichende Mehrlocheinspritzdüse den Brennraum des Dieselmotors eingespritzt und verteilt in eine Vor- oder Wirbelkammer wie beim (Kammer-)diesel.

Ziel der Mehrloch- Düse ist es ein möglichst feinverteiltes Kraftstoff-Luft-Gemisch kurzer Zeit zu erreichen. Dafür sind Hochdruckeinspritzpumpen notwendig. Direkteinspritzung erlaubt kaltstartende Motoren und höhere Drehzahlen weil die notwendige Verbrennungszeit geringer ist. Voreinspritzwinkel ist geringer und damit sind längere möglich.

Im vergleich zum Vorkammer- oder Wirbelkammerverfahren bietet das Direkteinspritzverfahren einen 5-10% niedrigeren Es fallen die Verluste durch Überströmen zwischen und Hauptbrennraum weg ebenso sind die wärmeverlusterhöhenden des Gemischs niedriger.

Ein Nachteil des Direkteinspritzers ist das Verbrennungsgeräusch wegen des großen Druckanstiegs stärker als empfunden als bei Kammermotoren. Aus diesem Grund vor 1990 direkteinspritzende Dieselmotoren nahezu ausschließlich in verwendet trotz ihres besseren Wirkungsgrades gab es Großserien-PKW mit solchen Motoren.

Die Kraftstoffverteilung ist eines der wesentlichen bei der Verbrennung . Man arbeitet mit verschiedenen Kolbenkronenformen um gute Durchmischung der Luft im Verbrennungsraum zu erzielen. Ebenso wird ein Drall erzeugender Einlaßkanal verwendet durch dessen Form die in den Zylinder eingelassene Luft wird.

Die erste Serienfertigung von Diesel-Direkteinspritzmotoren für erfolgte durch Ludwig Elsbett . Audi und VW setzten das Direkteinspritzverfahren in Großserien-PKW-Dieselmotoren ein (TDI).

Siehe auch: TDI -Motorentechnik Elsbett-Motor Wirbelkammereinspritzung Vorkammereinspritzung




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