Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Diskos von Phaistos ( Diskos von Phaestos Diskos von Festos ) ist eines der beeindruckendsten Fundstücke der Bronzezeit . Da er mit Hilfe von Stempeln wurde und kein weiteres Fundstück seiner Art entdeckt werden konnte zählt er zu den archäologischen Rätseln der Menschheit. Alle den Diskos Fragen wie die nach seinem Zweck seiner und geographischen Einordnung der Leserichtung und der sind umstritten. Selbst seine Echtheit und dass sich bei den Zeichen um Schriftzeichen handelt schon angezweifelt.
Der Diskos wurde in einem Raum minoischen Palastanlage von Phaistos auf Kreta am 3. Juli 1908 unter der Leitung des Italieners Luigi ausgegraben. Von diesem wurde der Diskos auf 17. Jahrhundert v. Chr. datiert. Im selben Raum wie der wurde eine Tontafel mit Zeichen der Linearschrift A gefunden.
Die im Durchmesser 16 cm messende wurde mit spiralförmig angeordneten Menschen- Tier- und bestempelt. Insgesamt wurde der Diskos mit 241 die durch Trennlinien zu 61 Zeichengruppen zusammengefasst beschriftet. Seine beiden Seiten werden mit A B benannt da bislang unbekannt ist welches Vorderseite ist. Die Seite A enthält 123 und 31 Zeichengruppen. Auf Seite B finden 119 Eindrücke zusammengefasst in 30 Zeichengruppen. Das Objekt findet sich heute im archäologischen Museum Heraklion auf Kreta in Griechenland .
Der Faszination des Diskosrätsels führte zu Bemühungen sein Geheimnis zu lüften. Eine Schrift jedoch umöglich zufällig durch Ausprobieren entziffert werden. zum Beispiel entsprechend Linear B von mindestens sechzig verschiedenen Silbenwerten ausgegangen ergäben sich bereits über 10 hoch 69 ist eine eins mit neunundsechzig Nullen dran) Zuordnungsmöglichkeiten von Silbenwerten zu den 45 Diskoszeichen. Entzifferungsversuche der Vergangenheit zeichneten sich immer dadurch dass es gelang zum Beispiel mit Hilfe Bilinguale eine eindeutige Zuordnungsvorschrift für die einzelnen zu finden. Die bisher für den Diskos Deutungen diskutieren die verwendeten Lösungsschritte entweder nicht aber greifen auf Methoden zurück die letztlich das Durchprobieren von Silben hinauslaufen. Keine dieser fand daher wissenschaftliche Anerkennung.