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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. April 2014 

Diskuswerfen


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Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

Den Diskuswurf als Wettkampf gibt es der Antike. Der Diskuswerfer selbst wurde als Inbegriff des Athleten angesehen. Erstmals gab es Diskuswerfen als olympische Disziplin bei den Spielen Jahres 708 v. Chr. Er war Bestandteil ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Damals wurde von einem 60 mal 70 großen Podest geworfen.Seit 1907 werfen die Männer einem absolut runden 2 Kilogramm schweren Diskus einen Radius von 11 cm besitzt. Der der Frauen wiegt nur die Hälfte was führt dass Frauen etwas weiter werfen als Von 1928 an als die Frauen mit Diskuswurf bei den olympischen Spielen begannen wurde einem Wurfkreis mit 2 5 Metern Durchmesser Heute besteht ein Wettkampf aus sechs Runden. ist es den Diskus so weit wie zu schleudern. Nur die beste gültige Weite Athleten zählt. Nach drei Runden qualifizieren sich besten acht Athleten für die drei Finalrunden. wird in der umgekehrten Reihenfolge des Rankings

B Geschichte

Der Diskus wird schon von Homer kreisrunde linsenförmige Scheibe aus Stein oder Metall Größe und Gewicht waren für Männer und verschieden. Das Gewicht lag sich zwischen 1 Kilogramm und 5 7 Kilogramm. Der Durchmesser zwischen 15 5 und 34 cm und Stärke zwischen 4 und 13 mm. Meistens er mit Schriften oder religiösen Zeichen verziert. war er aber auch nur als religiöse etc. gedacht und es wurde nicht mir geworfen. Der Kampf im Diskuswerfen wurde offiziell zu den olympischen Spielen um 708 v. ausgetragen. Damals musste der Athlet noch von 60 mal 70 Zentimeter großem Podest werfen. Diskuswerfer war damals der Inbegriff des Athleten hoch angesehen was mit daran lag dass den Diskuswurf - im Gegensatz zur Neuzeit nie als Einzeldisziplin sondern immer nur in mit anderen Disziplinen gab. So war der zum Beispiel ein Bestandteil des antiken Fünfkampfes. stand 1896 bei den ersten neuzeitlichen Olympischen auf dem Programm. Geworfen wurde zunächst wie es gezeigt hatte von einem Sockel herunter bis 1912 ebenerdig mit dem linken und Arm und dann folgte die heute gebräuchliche aus einem Ring (2 50 Meter Durchmesser) eineinhalb Umdrehungen. Disken wiegen heute 2 Kilogramm Frauen 1 Kilogramm). Sie werden aus Holz einem Metallring bzw. Metallkern gefertigt. Die Drehtechnik Diskuswerfen ist durch ihre Komplexheit und dadurch sie exakt ausgeführt werden muss extrem schwierig erlernen und zu perfektionieren. So erreichen die professionellen Diskuswerfer ihre Bestweiten meist erst ab Alter von ca. 30 Jahren. Der erste Weltrekordhalter war Duncan aus den USA (47 Meter 1912). Ende der siebziger Jahre kamen nur die Männer (zuerst Wolfgang Schmidt DDR) auch die Frauen (erstmals 1978 Evelyn Jahl bereits deutlich über die 70-Metermarke hinaus. Beide ihre Weiten damit ungefähr verdoppelt.

C Grundlagen

1.)Regeln

Mit der Gründung des IAAF (Internationaler Verband) 1912 wurden erstmal feste Regeln für Diskuswurf festgelegt.

a)Wettkampfablauf:

Heute werden in einem regulären Wettkampf Runden geworfen. Ziel ist es den Diskus weit in einen vorgegebenen Sektor zu schleudern. beste der gültigen Weiten wird für den Werfer gezählt. Nach den ersten drei Runden sich die acht Athleten mit höchsten Weiten das Finale in welchem dann wieder drei ausgeübt werden. Hier wird allerdings in umgekehrter des Rankings geworfen.

b)Ungültige Würfe:

Ein Wurf ist ungültig wenn:

  • Der Kreis nach vorn verlassen wurde (nach des Versuches).
  • Die Oberkante des Eisenringes oder der Boden des Kreises während des *Versuches berührt wurde.
  • Der Diskus nicht im Sektor landet.
  • Die Vorbereitungszeit überschritten wurde.
  • Der Kreis verlassen wurde bevor der Diskus Boden berührte.
  • Der Versuch nicht aus der Ruhestellung begonnen

2.)Gerät

Der Diskus ist bei Wettkämpfen auf Gewicht von 2 Kilogramm bei den Männern einem Kilogramm bei den Frauen genormt. Der ist normalerweise bei Wettkämpfen aus Holz und einen Metallkern und einen Metallrand. Bei den hat der Diskus einen Durchmesser von 21 bis 22.1 cm und eine Höhe von 4 bis 4 6 cm. Bei Frauen der Diskus nur einen Durchmesser von 18 bis 18 2 cm und ist auch 3 7 bis 3 9 cm stark. Männern und Frauen beträgt der Durchmesser des in der Mitte der Holzscheibe 5 0 5 7 cm und der Radius ca. 6 cm. Der Metalleinsatz kann außerdem zur des Gerätes genutzt werden.

3.)Feld

Der Athlet muss den Diskus in vorgegebenen Sektor schleudern der in der Länge breiter wird. Der Sektor hat die Form gleichschenkligen Dreiecks welchem am Wurfkreismittelpunkt mit einem von 40° ansetzt und sich dann immer im Winkel von 40° öffnet. Der Wurfring einen Durchmesser von 2 5 m und von einem ca. 70-80 mm hohem Metallring Hinter dem Werfer befindet sich zum Schutze Publikum und der anderen Spieler ein hohes Metallgitter.

D Die Technik

1.)Phasen des Diskuswurfes

Die Technik des Diskuswurfes besteht aus Drehung um die eigene Achse. Um den unter den eben genannten Bedingungen möglichst kräftig beschleunigen müssen viele Aspekte beachtet werden. Außerdem man die relativ flüssig aussehende Drehbewegung in Phasen unterteilen.

a)Das Halten des Gerätes

Der Diskus liegt auf den letzten der Schwerpunkt befindet sich zwischen Zeige- und Durch eine leichte Beugung im Handgelenk berührt obere Diskusrand den Unterarm. Dies verhindert das bei den Bewegungen und sorgt für die Lockerheit der Muskeln.

b)Die Ausgangsstellung

In der Ausgangsstellung zeigt der Rücken Sportlers in Wurfrichtung. Er steht am hinteren Die Beine stehen etwas über Schulterbreite auseinander. einer lockeren leicht sitzenden Haltung ruht das auf beiden Beinen. Der Arm mit dem hängt locker pendelnd seitlich am Körper herab.

c)Der Anschwung

Die Anschwungbewegung dient dazu einen möglichst Weg für den Diskus zu erhalten. Die des Anschwunges hängt entscheidend von der Beinstellung der Beweglichkeit des Sportlers ab. Sie ist den optimalen Radius der Diskusbahn wichtig. Zunächst der Sportler den Diskus unter Verlagerung seines nach links um ihn unmittelbar anschließend mit Wurfarm möglichst weit nach hinten in Schulterhöhe schwingen (Anschwung). Die Schwungbe-wegung sollte locker und ausgeführt werden. Kopf Rumpf und Gegenarm unterstützen Bewegung. Die Ferse des linken Beines wird angehoben. Der Oberkörper bleibt aufrecht.

d)Die Drehung

Durch die Drehung wird der Diskus einem möglichst langen Weg fortlaufend beschleunigt. In ersten Phase werden Körper des Werfers und Diskus gemeinsam beschleunigt in der zweiten wird der Umdrehung das Gerät durch die Beine wodurch sich eine Vergrößerung der Verwringung zwischen und Beckenachse ergibt. Bei der Drehung beginnt das linke Bein auf dem Fußballen in zu drehen. Das Körpergewicht befindet sich jetzt beiden Beinen. Sobald das linke Bein einen von etwa 120° zur Wurfrichtung erreicht hat sich das rechte vom Boden ab was einer Gewichtsverlagerung auf das in Wurfrichtung drehende Bein führt. Der Fuß des leicht gebeugten Beines bewegt sich auf einem optimalen Radius Richtung des vorderen Kreisrandes. Durch diesen relativ Abstand zwischen rechtem Fuß und Wurfarm kommt zu einer besseren Verwringung während der Drehung. die Körperfront in Wurfrichtung weist hebt der Fuß vom Boden ab. Dadurch entsteht die der Drehung: Der Werfer bewegt sich vorwärts führt gleichzeitig eine Drehbewegung aus. Letzteres wird ein Einwärtsdrehen des rechten Fußes unterstützt. Nachdem gebeugte rechte Bein auf dem vorderen Teil Fußes etwa in Kreismitte aufgesetzt hat wird linke Bein auf möglichst kurzem Weg nach gebracht und vor dem rechten etwa parallel mit der Innenkante des Fußes aktiv aufgesetzt. rechte Knie sollte bei der Landung die Winkelstellung einnehmen wie zu Beginn der Umdrehung dem Anreißen des Oberschenkels. Die Landung der erfolgt kurz nacheinander. Im Verlauf der Drehung sich die Schulterachse parallel zum Erdboden. Der der Wurfhand zeigt ständig nach oben.

e)Die Wurfauslage

Der Werfer muss sich nach der in einer guten Gleichgewichtslage befinden damit er Kraft voll auf den Diskus übertragen kann. Körpergewicht ruht auf dem gebeugten rechten Bein. in der Kreismitte aufgesetzte rechte Fuß steht einem Winkel von ca. 140° zur Wurfrichtung. linke Bein hat leicht gebeugt mit der des Fußes aufgesetzt. Die Größe der Wurfauslage ca. 80 cm betragen. Der linke Fuß etwa 10 cm vom Kreisrand und etwa bis 15 cm links der Mittellinie des Der Winkel zwischen der Wurfrichtung und dem Fuß beträgt ca. 90 °. Da der mit dem Diskus noch weit hinter dem zurück ist verbleibt für das Gerät bis Abwurf ein Weg von ungefähr 270°. Die Hüfte befindet sich vor der rechten Schulter kommt es zu einer Verwringung der rechten Der Oberkörper ist aufrecht die linke Körperseite von Fuß bis Schulter eine Gerade. Die der rechten Körperseite entsteht zum einen zwischen Schulter- und Beckenachse zum anderen zwischen Schulter Wurfarm. Die Spannung muss beibehalten werden und sich erst im Abwurf.

f)Die Abwurfbewegung

In dieser Stellung beginnt die explosive des hinteren Beines die ? unterstützt vom des linken Armes ? die rechte Hüfte die rechte Schulter nach vorne bringt. Beide sollen ?unter dem Wurf? sein. Wenn das über das linke Bein kommt gelangen Becken- Schulterachse in Wurfrichtung. Anschließend erfolgt der Abwurf langem Wurfarm in Schulterhöhe. Er wird von Streckbewegung beider Beine unterstützt. Für einen Moment sich beide Beine in der Luft. Im des Abwurfes wird die linke Körperhälfte festgestellt dass der Kraftimpuls geradlinig in Wurfrichtung fortgeführt kann. Beim Abwurf weist der Handrücken nach und der Diskus rollt über den Zeigefinger Durch die Rotation erhält der Diskus Flugstabilität.

g)Das Abfangen

Das Abfangen des Körperschwunges erfolgt durch der Beine. Das rechte Bein kommt dabei vorn an den Kreisrand mit dem Kniegelenk das Körpergewicht abgefangen. Es soll erst umgesprungen wenn das Gerät die Wurfhand verlassen hat.

3.)Häufig begangene Fehler

a)Hauptfehler 1

Der Spannungsaufbau in der Hauptbeschleunigungsphase entspricht den Anforderungen. Die Beine sind in dem schneller als die Arme. Dadurch wird der nicht genügend gleichmäßig beschleunigt.

b)Hauptfehler 2

Der Fußaufsatz in der Ringmitte ist passiv. Da ein Weiterdrehen des rechten Fußes/ Knies nur bei Ballenaufsatz gelingt wird die unterbrochen. Dies führt zu einer ungleichmäßigen schlechten des Gerätes

c)Hauptfehler 3

Die Drehbewegung erfolgt zu oberkörperbetont das auf das in diesem Teil der Beschleunigungsphase tragende linke Bein wird nur ein geringer des Gewichtes verlagert. Dadurch wird der Rest Drehbewegung nicht mehr sanft genug.



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