Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Kloster Dobrilugk war eine Zisterzienserabtei in der Niederlausitz . Sie wurde zwischen 1165 und 1184 und bestand bis zur Reformation . Die Mönche waren im 12. Jahrhundert dem thüringischen Kloster Volkenroda nach Dobrilugk gekommen. waren sie vom Markgrafen der Lausitz Dietrich von Landsberg ins Land geholt worden.
Durch großzügige Stiftungen wuchs der Besitz Klosters schnell an. 1234 besaß das Kloster 18 Dörfer und seit 1240 konnte der Konvent seien Grundbesitz durch Zukauf erweitern. In Urkunde von 1370 bestätigte Kaiser Karl IV. den Mönchen den Besitz von 40 und fünf klösterlichen Wirtschaftshöfen. Unter der Herrschaft Klosters stand auch die Kleinstadt Kirchhain der Zisterzienser bereits 1235 einen Markt bewilligt hatten. der landesherrlichen Stadt Luckau (und vielleicht auch Lübben ) hatte das Kloster Höfe die vor dem Handel mit in der Klosterherrschaft erzeugten dienten. Wie alle Zisterzienserabteien war Dobrilugk vom befreit.
Das Stift war maßgeblich am mittelalterlichen in der westlichen Niederlausitz beteiligten. Die Mönche deutsche Siedler an die in der Klosterherrschaft Dörfer anlegten. Die meisten Untertanen waren jedoch Sorben . Dobrilugk hatte Sitz und Stimme in Prälatenkurie des Niederlausitzer Landtags .
Ende des 14. Jahrhunderts begann der Niedergang von Dobrilugk. Die Mönche gaben die auf und lebten ausschließlich von den eingenommenen und Zinsen. Es fanden sich nämlich nicht genügend Männer die als Laienbrüder (Konversen) in das Kloster eintraten und die Arbeiten verrichteten. 1431 wurde Dobrilugk von den Hussiten geplündert.
Das Ende kam mit der Reformation. den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts verließen den Konvent und wandten sich der neuen zu. Die kösterliche Disziplin und auch die des Stifts gerieten in Verfall. 1533 setzte der Abt mit den Kleinodien des Klosters Hinzu kam dass König Ferdinand I. hohe Kontributionen zur Finanzierung des Türkenkriegs den Niederlausitzer Klöstern forderte. 1541 besetzte schließlich sächsische Kurfürst Johann Friedrich Dobrilugk wegen einer an den böhmischen König. Die Mönche verließen Kloster und der Konvent zerstreute sich.
Zwar konnte Ferdinad I. die Klosterherrschaft Schmalkaldischen Krieg wieder zurückerobern und erneut in die eingliedern aber auch der katholische Herrscher ließ Mönche mehr in das Kloster einziehen sondern die große Herrschaft nacheinander an Angehörige der Schlick und Gersdorff Heinrich von Gersdorff ließ um 1550 des Abtshauses ein Jagdschloss errichten. Der letzte Besitzer Heinrich Anselm von Promnitz verkaufte Dobrilugk an Johann Georg I. von Sachsen der kurz zuvor auch der gesamten Niederlausitz geworden war. Die Niederlausitzer konnten aber durchsetzen dass die Klosterherrschaft Teil Markgraftums blieb. So entstand die kuriose Situation die Herrschaft Dobrilugk verwaltungstechnisch zum Teil kursächsisch Teil niederlausitzisch war. Steuern zahlten die Untertanen die Landeskasse der Niederlausitz die Gerichtshoheit wurde von kurfürstlichen Amtshauptleuten ausgeübt. Appeliert werden durfte an das Kammergericht in Dresden und nicht an das Niederlausitzer Landgericht.
Unter der wettinischen Seitenlinie Sachsen-Merseburg (1656-1738) Dobrilugk Nebenresidenz der Herzöge und die Region zu neuer Blüte. Ab 1664 wurde die Dobrilugk angelegt. (Siehe dazu: Doberlug-Kirchhain)