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Doge


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Der Doge (von lateinisch Dux ) war das oberste Staatsorgan der Republik Venedig . Ursprünglich ein lokaler Stellvertreter des Exarchen von Ravenna der wiederum der Statthalter des Byzantinischen in Nord italien war wurde er mit der Emanzipation Venedigs von Byzanz zum Herrscher einer Stadtrepublik.

Er vereinigte sowohl militärische als auch Funktionen so dass das Amt im frühen eine fast uneingeschränkt Macht besaß. Dies wurde 1132 / 1148 geändert als dem Dogen der Große Rat und später der Rat der Zehn zur Seite gestellt wurden letzterer war etwas wie die oberste Kontrollinstanz. Von da war das Amt des Dogen eher repräsentativ militärische Oberbefehl blieb ihm aber. Ausgelöst worden diese Änderungen durch den Versuch der Familie Orsoleo das Dogenamt erblich zu machen.

Gewählt wurde der Doge vom Großen aus einer der patrizischen Familien. Er musste bestimmtes Alter erreicht haben oft waren die über siebzig Jahre. Für jeden Kanditaten gab eine Urne in die kleine Wachskügelchen zum der Wahl geworfen wuerden. Um die Wahl zu halten musste die Faust der Wähler jede Urne gesteckt werden. Es wurde auf Markusplatz ein etwa zehnjähriger Knabe (der Balottino ) ausgesucht der die Kügelchen in den auszählte; nach der Wahl gehörte er zum des Dogen.

Der Doge konnte von der Signoria werden es war ihm aber verboten zurückzutreten. Amtszeit galt unbegrenzt bis zum Tod des

Zur Amtstracht des Dogen gehörte neben Ornat die Dogenmütze eine versteifte phrygische Mütze aus Gold brokat mit einem Metallstirnband rundherum. Nachgewiesen ist seit dem frühen 14. Jahrhundert sie wird einerseits auf die Kopfbedeckung Fischer andererseits auf den Herzogshut zurückgeführt.

Im 14. Jahrhundert wurde nach venezianischem Vorbild auch in Republik Genua ein Dogenamt eingeführt die Amtszeit aber auf zwei Jahre begrenzt.

Der letzte Doge Ludovico Manin dankte 12. Mai 1797 ab.

Dogen von Venedig




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