Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Mai 2013 

Dogger (Mensch)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Mit Dogger wurde in Teilen Österreichs ein geistig Mensch bezeichnet.

In Südkärnten soll es entlang der Sprachgrenze in abseits gelegenen Weilern und Einzelgehöften zum Ende des 20. Jahrhunderts üblich gewesen geistig behinderte Menschen sogenannte "Dogger" regelrecht zu um sie für niedere Arbeiten und Wachdienste Den manchmal in Hundehütten untergebrachten Doggern soll sogar das Bellen beigebracht worden sein damit Hofhundaufgaben übernehmen konnten. Angeblich sollen Bauer und sich betrunken gemacht haben mit dem Ziel Rausch ein behindertes Kind zu zeugen. In Regel gab es zu diesem Zeitpunkt schon gesunde Kinder in der Familie (Quelle: Jörg Nachdenkbuch für Österreicher Wien 1987 S.93f.).

Ob allerdings viele oder auch nur der nicht wenigen auf dem Land lebenden oder mutmaßlich geistig Behinderten vorsätzlich in Hinblick ihre Geistesschwäche gezeugt worden sind darf wohl angezweifelt werden. Dass Behinderte allerdings oft als und leicht zu unterdrückende Arbeitskräfte auf den ausgebeutet wurden (nicht nur in Österreich) ist traurige Realität.




Bücher zum Thema Dogger (Mensch)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Dogger_(Mensch).html">Dogger (Mensch) </a>