Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Ausdruck Doketismus (von griechisch δοκειν dokein: scheinen ) bezeichnet die Lehre Jesus Christus habe nur scheinbar einen physischen Körper
Die in verschiedenen frühkirchlichen christlichen Gruppen auftretende Lehre beruht auf der gnostischen Auffassung alle Materie sei unrein weshalb der ewige Logos keine Stofflichkeit haben könne. Nicht alle Gruppen sind doketisch.
Basilides ( 85 - 145 ) zufolge hätte Jesus die körperlose Macht (virtus incorporalis) besessen sich beliebig zu verwandeln oder in Joh 8 59 sich unsichtbar zu
Valentinus schrieb: "Jesus aß und trank in einer besonderen ohne die Speisen wieder auszuscheiden. So groß die Kraft seiner Fähigkeit die Ausscheidung zurückzuhalten die Speisen in ihm nicht verdarben denn selbst war unverderbbar und ohne Verfall."
Jesus konnte nach doketistischer Auffassung auch Leid empfinden. Nach Basilides nahm Simon von Mk 15 21 Jesus nicht nur das ab sondern wurde sogar für ihn gekreuzigt während sich Jesus unters Volk mischte.
In der Petrusapokalypse einem Nag Hammadi Text sieht Petrus über dem scheinbaren Jesu am Kreuz eine fröhlich lachende Gestalt "lebendigen Christus".
In einer anderen Form des Doketismus sich nach Cerinthus der göttliche Christus eines Menschen (Jesus) als Medium auf den er der Taufe im Jordan herabstieg ( "Du bist mein geliebter Sohn ich habe heute gezeugt." Lk 3 22) und den er dem Kreuzestod wieder verließ ( "Gott mein Gott warum hast du mich ).
Die römische Kirche verurteilte mit Tertullian den Doketismus da sie gerade das und Sterben am Kreuz als zentralen Bestandteil Erlösungs-Glaubens betrachtete.