Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Johann Andreas Eisenbarth (auch Eysenbarth) (* 27. März 1663 in Oberviechtach; † 11. November 1727 in Hannoversch Münden ) war ein sogenannter Wund- und Augenarzt.
Im Jahre 1703 erwarb er für 12 Taler das Bürgerrecht und kaufte für 3100 Taler das "Zum güldnen Apfel" in der Apfelstraße (Nr. in Magdeburg .
Nachdem er vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. (Preußen) am 09.07.1716 das königliche Privileg erhalten in Preußen zu praktizieren begann sein großer Mit seinem Gefolge bei dem auch Gaukler zog er von Stadt zu Stadt um dem Markt in einem Zelt die Kranken behandeln.
Als "Okulist" behandelte Eisenbarth auch Krankheiten den Grauen Star. Diese Eingriffe waren damals gefährlich und schwierig durchzuführen. Er war ein Starstecher und Steinschneider. Außerdem entwickelte er medizinische so den Polypenhaken.
In seiner Geburtsstadt wird alljährlich des "Doktor Eisenbarth" aufgeführt. Auch Hannoversch Münden würdigt mit einem Festspiel: Dort wird "Der Doktor gespielt. In Magdeburg ist eine Straße ( Doctor-Eisenbart-Ring ) nach ihm benannt. An der Stelle ehemaligen Hauses "Zum güldnen Apfel" steht der Auf diesem ist auch das bekannte Spottlied voller Länge angebracht.
Auszug:
"Ich bin der Doktor Eisenbarth Kurir die Leut nach meiner Art Kann machen daß die Blinden gehn Und daß die Lahmen wieder sehn.
Es hatt einmal ein alter Mann Im Rachen´einen hohlen Zahn Ich schoß ihn raus mit der Ach Gott wie ist dem Mann wohl.
Drauf rief mich stracks der große Er litt schon lang am grauen Ich stach ihm beede Augen aus Jetzt ist der Staar wohl auch