Hauptwerke sind die Wallfahrtskirche in Steinhausen -1733) bei Biberach an der Riß die Frauenkirche in Günzburg (1735 - 1740) und die Wallfahrtskirche (1745 - 1754).
Die Baukunst Zimmermanns ist in wesentlichen durch die so genannte Vorarlberger Bauschule geprägt. Seine architektonische Ausbildung scheint durch Joh. Jakob Herkomer in Füssen erhalten haben aber er ist wohl auch in Schweiz der Vorarlberger Bautradition ("Auer Lehrgänge" etc.) Diese hat er sehr frei weiterentwickelt. Sein als Architekt ist zuweilen mehr von dekorativen geprägt denn von tektonischen. So gelingt ihm einzigartige Synthese von Ornament und Architektur die dieser Konsequenz kaum ein Baumeister seiner Zeit hat. Das Besondere an Zimmermanns Baukunst ist er über das volle Formenrepertoire eines Architekten doch wie ein Dekorationskünstler gestaltet. Diese Synthese er vor allem in der Altarbaukunst kennenlernen er selbst entscheidend weiterentwickelt hat. Dazu kommt ausgeprägtes Gespür für einzigartige Raumwirkungen die er zu großen "Raumbildern" gestaltet.
Rokoko-Kapitelle in Steinhausen
Zimmermanns Kirchenbauten und ihre speziellen Formen Fenster etc.) übten großen Einfluss auf zahlreiche vor allem in Oberschwaben aus darunter am die Dossenberger und Jakob Emele .