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Dora-Mittelbau


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Dora-Mittelbau war der Deckname für ein unterirdisches Rüstungsbetriebs und des dazugehörigen Arbeitslagers der Nazis bei Nordhausen südlich des Harz .

Das Konzentrationslager wurde als Außenstelle Dora KZ Buchenwald gegründet nachdem am 17. und 18. August 1943 die Heeresversuchsanstalt in Peenemünde bombardiert worden war. Die ersten Gefangenen ein riesiges Stollensystem in den naheliegenden Berg Darin wurden dann ab 1944 die V1 - und V2-Raketen unterirdisch produziert. Im Oktober 1944 wurde das Lager Dora dann in umbenannt (darum Dora-Mittelbau ) und unterhielt 40 eigene Außenstellen.

Am 4. April 1945 kurz vor dem Eintreffen alliierter Truppen wurde der Befehl zur Evakuation Lagers gegeben binnen Tagen sollten die Häftlinge Bergen-Belsen verbracht werden auf den Todesmärschen kamen ums Leben.

Am 11. April 1945 erreichten die ersten US-Soldaten der Division "Timberwolf" das Lager und fanden noch 100 Raketen sowie wichtige Dokumente vor die sich sicherten und später abtransportierten.

Nur wenige der insgesamt über 60.000 konnten gerettet werden.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier kurzzeitig Flüchtlinge bzw. Umsiedler bzw. Vertriebene untergebracht.

Siehe auch: Liste der Konzentrationslager im Dritten Reich

Weblinks:




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