Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gustav und Dora waren die Namen der größten Eisenbahngeschütze der Welt. Gebaut wurden sie 1936-1941 der Firma Krupp . Dem Konstruktionsprinzip nach waren es Kanonen
Im Zuge der strategischen Ausrichtung der wurde Mitte der 30er Jahre zwar die Blitzkriegstrategie entwickelt jedoch fragte das Heereswaffenamt bei Krupp nach schwersten Kanonen die Befestigungen und Bunkeranlagen wie die zerstören konnten. Daraufhin wurden Geschütze in 70 80 und 100 cm projektiert. Auf ausdrücklichen Wunsch Hitlers erging dann Auftrag für das 80 cm-Geschütz im Jahre Es wurden 2 Geschütze vom Kaliber 80cm bestellt (GUSTAV und DORA). Ein drittes Geschütz wurde mit dem Kaliber 52cm Es wurde nie fertiggestellt. Das erste einlagige wurde im Herbst 1941 auf dem Schießplatz auf einer Behelfslafette eingeschossen. Die Fertigstellung der Lafette erfolgte kurze Zeit später dann wurde Geschütz auf dem Übungsplatz Rügenwalde montiert getestet auf den Namen "Gustav" nach dem Krupp-Seniorchef Kurze Zeit später wurde das zweite Geschütz fertiggestellt. Zu Beginn des Jahres 1942 wurde der Artillerieabteilung (E)672 zugeteilt und mit dieser Russland verlegt. Das Geschütz erhielt den Spitznamen was etwas für Verwirrung sorgt weil das nie eingesetzte Geschütz ebenfalls "Dora" hieß. Die des Geschützes sowie der Manschaften und des erforderte allein fünf Eisenbahnzüge und drei bis Bauzüge für den Aufbau des Geschützes und Feuerstellung. Der Bau der Feuerstellung nahm die Zeit in Anspruch da die Aufbaustrecke dreigleisig die in einem Kreisbogen verlegte Schießstellung zweigleisig eine Länge von ca. 900m angelegt werden Zudem wurden zu beiden Seiten der Schießstellung aufgeworfen die zusammen mit Tarnnetzen für den des Geschützes sorgten. Außerdem gab es zwei Der Aufbau des Geschützes selbst konnte mit über den drei Gleisen laufenden Portalkränen innerhalb 56 Stunden erfolgen.
Der erste und einzige Kampfeinsatz fand der Belagerung der Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim statt. Er vom 5. bis 17. Juni 1942. In Zeitraum wurden 48 Schuß auf die verschiedenen der Stadt abgefeuert. Ein Ziel war ein Meter in gewachsenen Fels und unter Wasser Munitionslager der Roten Armee welches in einer spektakulären Explosion in Luft flog. Trotz einer schlechten Zielgenauigkeit der und der daraus resultierenden großen Streuung der war der verursachte Schaden doch immens.
Nach der Beschießung Sewastopols sollte ein Einsatz bei der Belagerung Leningrad `s folgen. Das Geschütz war jedoch gerade montiert als die Blockade durchbrochen wurde.
Das Geschütz wurde zur Überholung nach Deutschland gebracht erhielt dort ein neues Rohr da es vor der projektierten Standzeit von 100 Schuss stark abgenutzt war.
Es wurde nur noch einmal am März 1943 auf dem Übungsplatz Rügenwalde bei Vorführung benutzt bei der auch Hitler anwesend
Später wurde das Geschütz in Auerswalde eingelagert und am 15. April 1945 von Wehrmacht teilweise gesprengt. Die noch intakten Teile auch einige Trümmer wurden von den Russen und Ende 1945 zu einer Sammelstelle gebracht. den weiteren Verbleib ist nichts bekannt bzw. wurde nicht publiziert. Das zweite niemals aktivierte wurde bei Grafenwöhr ebenfalls gesprengt um es dem Zugriff der Alliierten zu bewahren. Auch den Verbleib dieser Kanone ist nichts bekannt. Teile des dritten (Kaliber 52cm) wurden nach dem Krieg in Krupp-Produktionstätten in Essen gefunden.