Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel behandelt die Siedlungsform Dorf. Für Schweizer Gemeinde namens Dorf siehe bitte Dorf
Der Begriff Dorf ( n. ) bezeichnet eine Landgemeinde die ursprünglich durch landwirtschaftlich geprägte Siedlungs- Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist.
Im Gegensatz zur Einzel siedlung oder Honschaft ist das Dorf eine Gruppensiedlung.
In einem Abstand von ca. 100 reihen sich die Höfe aneinander. Der dem Gehöft zugehörige Acker liegt direkt am Hof. zählen auch Hagenhufen- Waldhufen- und Marschhufendörfer.
ähnelt dem Reihendorf. Das Ackerland liegt in der ganzen Gemarkung verstreut was den Flurzwang zur Folge Häufig gegründet im 11. - 13. Jahrhundert Ost- und Ostmitteldeutschland.
Haufendörfer sind bereits im 8. Jahrhundert nachweisbar. Sie haben einen unregelmäßigem Grundriss einen zentralen Teich oder Platz. Gliederbar in Ackerflur und Allmende .
In der dörflichen sozialen Hierarchie standen wohlhabendsten Bauern an der Spitze. Der Besitz Pferden stellte den höchsten Reichtum dar so man die Gespannbesitzer von den Kuhbauern unterschied. gab es die Häusler die sich als Tagelöhner oder Handwerker bei den Bauern verdingten.
Eine Dorfgemeinschaft zeichnet sich aus durch Beziehungen (Nachbarschaftsbeziehungen soziale Kontrolle) feste Strukturen und ( Sitten Brauchtum Feste Vereinswesen etc.) bis hin zur ländlichen Bekleidung Nahrung usw. Die dörfliche Gemeinschaft erfuhr die letzten Jahrhunderte einen Wandel.
Mit Impulsen durch die Romantik im 19. Jahrhundert wurde das Brauchtum Gestalt des Folklorismus wiederbelebt. Kommerzielle Nutzungen von für den Fremdenverkehr sind reine Masken die bis auf nicht mit wirklichem Brauchtum in Verbindung zu sind.
Heute ist die Zahl der Landwirte auf dem Dorf stark zurückgegangen.
Ein "Dorf" ohne Landwirte und der damit verbundenen Kultur ist Dorf mehr.