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Seit 1. Januar 2003 gilt das Dosenpfand.
Seit dem 1. Januar 2003 gibt es in Deutschland ein Pfand Getränkeverpackungen wie Dosen Einweg- Glasflaschen und Einweg- PET -Flaschen das so genannte Dosenpfand .
Grundlage für die Einführung des Pfandes Einweg-Getränkeverpackungen ist die Verpackungsverordnung welche im Jahr 1991 von der damaligen CDU / FDP - Bundesregierung unter dem Bundesminister für Umwelt Naturschutz Reaktorsicherheit Prof. Dr. Klaus Töpfer (CDU) beschlossen wurde. Die Verordnung wurde im 1998 von der damaligen CDU/FDP-Bundesregierung unter der für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit Dr. Angela Merkel bestätigt und novelliert.
Das von der CDU / FDP -Koalition beschlossene Dosenpfand trat unter der rot-grünen in Kraft weil bundesweit der Mehrweganteil von seit 1997 unter 72 Prozent gesunken war. sind alle Getränkebereiche in denen der Anteil Mehrwegflaschen unter dem Anteil von 1991 liegt. sind Bier Mineralwasser und Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure . Getränke im so genannten Tetra-Pak Milch aber auch Wein Sekt und Spirituosen sind von der Pfandpflicht ausgenommen. Dies zur Situation dass beispielsweise für Radler das Pfand eingeführt wurde weil es Biermischgetränk ist für andere Mischgetränke wie Wodka /Lemon oder Whisky / Cola jedoch nicht weil diese zu den zählen. Zwar werden Getränke im Tetra-Pak nicht bepfandet das gilt allerdings nicht in selbigem ein stilles Mineralwasser enthalten ist dann gilt die Pfandpflicht.
Das Pfand beträgt für Dosen und aus Glas und PET 25 Cent bei einem Inhalt von mehr als 5 Litern sind 50 Cent zu bezahlen. Für gelten die bisherigen Pfandbeträge: 8 Cent für und 15 Cent für Mineralwasserflaschen.
Grundsätzlich können die Einweg-Getränkeverpackungen dort zurück werden wo sie gekauft wurden. Einige Lebensmittelmärkte zum Jahreswechsel Getränke in Einweg-Verpackungen aus dem genommen. Andere nehmen Einwegverpackungen gegen die Vorlage Kassenzettels oder einer Pfandmarke wieder zurück. Einige (z.B. Lidl Aldi) bedrucken die Etiketten mit einem Logo und gewährleisten so dass nur die gekauften Verpackungen zurück genommen werden.
Mittlerweile haben die Einzelhandelsverbände ihren Widerstand und führten am 1. Oktober 2003 (zunächst war Frühjahr 2003 geplant) bundesweites Rücknahmesystem ein. Darauf hatte sich der mit den Automatenherstellern geeinigt.
Im Vorfeld wurde von den Handelsvereinigungen wieder versucht die Einführung eines Rücknahmesystems zu und die Vereinbarung mit der Bundesregierung zu so zum Beispiel im Juni 2003. Als wurde Rechtsunsicherheit angegeben. Aber zwei Wochen später doch noch eine Einigung gefunden und die des Systems beschlossen. Einige Supermarktketten beschlossen aber pfandpflichtige Einwegverpackungen aus dem Sortiment zu nehmen.
Seit dem 1. Oktober 2003 ist die Pfandrückgabe vereinfacht. Alle Händler pfandpflichtige Einwegverpackungen in Verkehr bringen müssen Verpackungen Art Form und Größe wieder zurück nehmen das Pfand erstatten. Dies unabhängig davon an Rücknahmesystem er sich beteiligt. Der Handel und Getränkeabfüller haben bereits Rücknahmesysteme aufgebaut. Im wesentlichen es dabei gibt es zwei verschiedene Wettbewerber Modelle. Das so genannte P-System und das Damit gibt es zwar kein bundesweit einheitliches der Verbraucher merkt jedoch nichts davon da beiden Modelle miteinander kompatibel sind beide Betreiber über eine Clearingstelle miteinander ab. Beim P-System Dosen und Einwegflaschen mit einem "P" gekennzeichnet ist ein elektronisch erkennbarer Strichcode aufgedruckt. Das betreibt der Großhändler Lekkerland-Tobaccoland an rund 70.000 Kiosken Kaufhäusern Lebensmittelmärkten Bäckereien und Getränkemärkten. Am beteiligen sich bundesweit etwa 100.000 Verkaufsstellen. Hier zunächst noch mit einem Pfandcoupon gearbeitet darum der Kunde zunächst weiterhin Dosen und Einwegflaschen mit dem Pfandcoupon zurück geben. Dieser Coupon ist jedoch ? anders als bisher bundesweit einheitlich und an allen Verkaufsstellen angenommen. zum 1. Oktober 2004 soll dieser Coupon durch einen elektronisch lesbaren Aufkleber oder einen Direktaufdruck auf der Verpackung werden.
Neben den beiden genannten Rücknahmesystemen gibt die so genannten "Insellösungen" der großen Discounter wie Aldi Lidl Plus oder REWE. vertreiben in der Regel keine Markenprodukte sondern beziehungsweise Handelsmarken in speziellen an der Form Flaschen. Die Flaschen werden nur vom jeweiligen verkauft und können auch nur dort zurückgegeben Auch diese Insellösungen funktionieren bundesweit und ohne oder Pfandmarke. Weitere Insellösungen gibt es von Getränkeherstellern beispielsweise von Red Bull und französischen Mineralwasser-Abfüllern.
Ausnahmen gibt es für Kioske und Läden mit einer Verkaufsfläche von weniger als Quadratmetern um die kleinen Geschäfte zu entlasten. können die Rücknahmepflicht auf Verpackungen der Marken die sie in Verkehr bringen. Dies entspricht Regelung der Verpackungsverordnung. Wer nur Getränkedosen anbietet keine PET -Flaschen zurück nehmen oder wer nur Biersorten Herstellers im Sortiment hat braucht die Verpackungen anderen Hersteller nicht zurück zu nehmen.
Ende Juni 2003 gingen den 1200 Brauereien aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Mehrweggetränken Leergutkästen aus. Rund eine Million Kästen sollen haben.
Im Mai 2004 meldete das Duale Deutschlands Umsatzrückgänge von ca. 5% die auf Einführung des Einwegpfands zurückzuführen sind. Bundesumweltminister Jürgen begrüßte denoch diese Meldung zeigte sie doch das Pfand wirkt und verwies desweiteren auf ebenfalls sauberen Grünanlagen.
In den südlichen Ländern ( Italien Griechenland Spanien Frankreich ) ist das Dosenpfand unbekannt. Oft ist die Mülltrennung wie sie in Deutschland praktiziert unbekannt.
Dagegen existieren in den skandinavischen Ländern länger Regelungen in Schweden gibt es seit 1984 das Dosenpfand und einziger Lizenznehmer ist Firma Retourpack. Dort existieren flächenddeckend Automaten die zurückgenommenen Dosen platt drücken und Retourpack ersetzt Verkäufer automatisch das Pfand. Das System finzanziert durch den Verkauf der gesammelten Dosen. Die erreicht etwa 85% und liegt nur knapp den gesetzlich geforderten 90%.
In Norwegen wurden 1999 gleichzeitig mit Erlaubnis von Aludosen auch das Pfand eingeführt. Umstellung war in beiden Ländern unproblematisch da seit den 1970ern flächendeckend Rücknahmeautomaten existieren. Das in Schweden hatte allerdings nicht den erhofften es werden dreimal soviele Dosen wie Pfandflaschen
In der Schweiz ist der Dosenpfand ebenfalls unbekannt. Depot so die Schweizer Bezeichnung für Pfand Getränkeflaschen kennt man heute kaum noch - Gegensatz zu früher wo Glas- sowohl als PET-Flaschen einen Depot hatten. Die größte Schweizer Migros schaffte 2002 das Depot auf Glas- und PET-Flaschen die Begründung der Migros kann man im Weblink finden: http://www.miosphere.ch/d/trackingstorys/pet_d.php3 .
Aktuelle Dabatte: Das Dosenpfand könnte bald für Wein und Saft gelten.