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Drüse


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Als Drüse - lat. glandula - wird in der Anatomie ein Organ bezeichnet das eine besondere Substanz bildet diese als Sekret nach außen oder als Hormon direkt in die Blutbahn absondert.

Drüsen können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt (siehe [1] ). Obige Definition setzt das Vorhandensein eines Ausführungsganges als Unterscheidungskriterium voraus. Über diesen wird Sekret an die Oberfläche der Haut oder einer Schleimhaut geführt. Diese Drüsen werden somit als exokrine Drüsen bezeichnet. Die Entstehung des Ausführungsganges erklärt aus der Tatsache dass diese Drüsen in embryonalen Entstehungsgeschichte von der Oberfläche des Epithels in die Tiefe verlagert wurden und dort zu Organen mit den für diese spezialisierten Epithelzellen differenziert haben dabei aber mit der ursprünglichen in Verbindung blieben.

Exokrine Drüsen

Drüsen die ihr Sekret auf der entleeren sind als Anhangsgebilde der Haut die
  1. Schweißdrüsen
  2. Talgdrüsen
  3. Duftdrüsen
sowie im weiteren Sinn die Brustdrüse.
Exokrine Drüsen sind auch die Tränendrüsen die Meibom schen Drüsen der Augenlider deren Entzündung zum führt sowie die Wimperndrüsen (oder Moll schen Drüsen ) deren Entzündung als Hordeolum bezeichnet wird.

Drüsen die ihr Sekret auf einer entleeren sind alle Drüsen des Verdauungstraktes sowie verschiedene Drüsen des Genitaltrakts:

  1. Speicheldrüse
  2. Bauchspeicheldrüse - mit Ausnahme des darin enthalten s.u.
  3. Leber
  4. die Bartholin schen Drüsen (oder glandulae vestibulares majores ) der Frau
  5. Drüsen des Gebärmutterhalses
  6. die Prostata (Vorsteherdrüse) beim Mann

Endokrine Drüsen

Im Gegensatz dazu werden Drüsen ohne als Hormondrüsen oder endokrine Drüsen bezeichnet. Diese geben ihre Wirkstoffe (Hormone) ins Blut ab.

  1. die Schilddrüse (lat. Glandula thyroidea ) bildet die Schildrüsenhormone.
  2. Nebenschilddrüse
  3. Hypophyse
  4. Zirbeldrüse
  5. endokrine Anteile der Bauchspeicheldrüse
  6. Nebenniere
  7. Leydig-Zellen des Hodens

Siehe auch: Drüsenfieber

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