Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Vom griechischen dramaturgein = ein Drama verfassen bezeichnet Dramaturgie einerseits das Kompositionsprinzip eines Theaterstücks das je nach Epoche variiert oder die Kunst im Bereich Literatur Theater Film und Fernsehen Spannung zu erzeugen zu erhalten und zu Dramaturgie bezeichnet auch den Arbeitsbereich des Dramaturgen am Theater.
Die Forderung nach dramaturgischer Mitarbeit formulierte Johann Elias Schlegel. Gotthold Ephraim Lessing übte das Amt als Dramaturg am Nationaltheater aus und benannte seine Tätigkeitsfelder auch in der Hamburgischen Dramaturgie. Er betonte dabei Beschäftigung mit dramatischer Literatur und ästhetischen Theorien Entwurf eines aktuelle bezogenen Spielplans und die über das Theater an sich. Erste Dramaturgen außer Lessing Joseph Schreyvogel Ludwig Tieck Karl Immermann Heinrich Laube und Otto Brahm. Im der Entwicklung der Regie etablieren sich oben aufgeführte Aufgaben des Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit Brechts Arbeit am Berliner Ensemble wurde die produktionsbezogene Arbeit des Dramaturgen die schließlich ca. 1969 allgemein Einzug an deutschen Theatern fand. ist die Aufgabe der Produktionsbetreuung von Dramaturgen Im Zuge der zunehmenden Komplexität was besonders und Koordination betrifft manifestierte sich das Tätigkeitsfeld Dramaturgen.
Als Besonderheit ist anzumerken dass Dramaturgie Berufsfeld ist das kaum in anderen als deutschsprachigen Ländern anzutreffen ist. Dies ist sicherlich die hochrangige Stellung deutschsprachiger Theatertheoretiker zurückzuführen.