Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Drei-Schluchten-Staudamm auch Drei-Schluchten-Projekt ( Pinyin : Sānxiá Dàbà chinesisch : 三峡大坝) genannt ist die Bezeichnung für aktuell im Bau befindliche Aufstauung des Jangtsekiang in China . Der Drei-Schluchten-Staudamm wird bei seiner Fertigstellung 2009 der größte Staudamm aller Zeiten sein. Das Projekt liegt der Provinz Hubei . Der Stausee entsteht im Bereich der drei Schluchten Qutang Wuxia und Xiling.
Kein anderes Großprojekt ist in den Jahren so umstritten gewesen wie der Drei-Schluchten-Damm in China . Die Befürworter begründen seine Notwendigkeit durch Vorteile im Hochwasserschutz in der Energieerzeugung und der Verbesserung der Schifffahrt. Die Gegner befürchten durch die ökologischen Folgen die geologischen Gefährdungspotentiale die soziokulturellen Folgen des Projekts.
Der Jangtsekiang ist mit seinen 6380 km der Strom Chinas und der drittlängste der Welt. seinem Weg fließt er vom tibetanischen Hochland das rote Becken dann durch die drei und schließlich in die Ebene von Vichang er bei Schanghai ins ostchinesische Meer mündet. Sein Einzugsgebiet knapp 2 Mio. km² groß bietet Lebensraum ein Drittel der chinesischen Bevölkerung (1 3 und beinhaltet 25% von Chinas Ackerland. Das Abflussvolumen beträgt 32.500 m³/s (Rhein 2000 m³/s). ist außerdem einer der wichtigsten Binnenverkehrswege Chinas. Idee eines Staudamms kam schon in den 20er Jahren In den 80er Jahren wurde das Projekt der stärker werdenden Energieknappheit zum Schlüsselprojekt in Xiaopings Reform- und Modernisierungspolitik.
Die Idee eines riesigen Staudammes unterhalb drei Schluchten wurde schon seit Jahrzehnten versucht realisieren. Es war der Traum jedes großen Herrschers den unberechenbaren Jangtsekiang zu bändigen. Zwischen und 1946 wurde die US-Behörde „Reclamation Bureau“ Staudämme konzipiert beauftragt einen solchen Staudamm zu Doch als es soweit war wurde das durch den Bürgerkrieg gestoppt. Es war Mao (Vorsitzender der Kommunistischen Partei) der 1958 es einmal versuchte das Projekt zu realisieren doch Mal scheiterte es an den zu hohen Als 1969 die Provinz Hubei das Projekt erweckt hatte lehnte Mao Zedong das Vorhaben politisch-militärischen Gründen ab. Als Ersatz aber wurde kleinere Staudamm Gezhouba nach 18 Jahren Bauzeit Er befindet sich 40 km südlich der Schluchten. Unter Deng Xiaoping kam das Drei-Schluchten-Projekt wieder zur Ansprache. Auf Grund starker Proteste Bedenken des Nationalen Volkskongresses wurden 1986 Vertiefungsstudien 1986 wurde auf Basis einer bilateralen Vereinbarung chinesisch-kanadisches Konsortium mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt die durch Weltbank und durch die kanadische Regierung finanziert 1989 kam es dann zu einem Massaker Tian’anmen-Platz. Dort wurden Gegner des Staudammes mundtot Von da an wurde jede Kritik an Projekt verboten. Sogar das Buch der wohl Staudammgegnerin Dai Qing wurde verbrannt. 1992 wurde Projekt durch die Abstimmung im Volkskongress genehmigt. mit einem Negativ-Rekord denn noch nie in Geschichte des Nationalen Volkskongresses haben ein Drittel Stimmberechtigten nicht zugestimmt (Ergebnis: 1767 ja 177 und 664 Enthaltungen). Da jede Kritik dem gegenüber untersagt wurde konnten sich Kritiker nur Ausland darüber äußern. Ministerpräsident Li Peng ehemaliger ist der Hauptverfechter des Projektes. Er duldet Widerspruch. Mahnungen der Kritiker nimmt er nicht Li Peng will ohne Rücksicht auf Verluste Projekt durchziehen. Wer ihm im Weg steht beseitigt wie die Journalistin Dai Qing die schon für zehn Monate hinter Gittern landete Publikumsverbot auferlegt bekam!
Am 22. November 1997 wurde mit dem Bau begonnen. Zuerst der Fluss durch einen 3 7 Kilometer Kanal umgeleitet damit die Arbeiten am Damm konnten. Am 1. Juni 2003 wurden die Schleusen des Damms geschlossen; begann die erste Teilflutung.
Die Kosten des Dammbaus wurden Anfangs 26 Mrd. US$ beziffert inzwischen (2002) wurden schon 50 Mrd. US$ verbaut so dass von Gesamtkosten von 75 Mrd. US$ bis ausgehen. Finanziert wird der Staudamm größtenteils vom Volk das mit einer Sondersteuer belastet wird zu 65% durch Kredite der staatlichen chinesischen Auch ausländische Investoren sind an dem Projekt von denen als wichtigste die Investmentbank Morgan-Stanley die kanadische Regierung zu nennen sind.
In einem Punkt sind sich alle der Drei-Schluchten-Staudamm wird in die Geschichte eingehen Rekorde schreiben. Andere sprechen nicht nur von Bauprojekt sondern „vom Stolz der chinesischen Rasse“. zwei Millionen Menschen müssen für ihn und Ausmaße Platz machen. Der Staudamm wird den Fluss (6.300 Kilometer) der Welt aufstauen. 1994 mit dem Bau begonnen und das obwohl vorhersehbare Probleme ungelöst blieben. Der Staudamm wird Ostausgang der letzten Schlucht der Xilling Schlucht Seine Staumauer wird eine sagenhafte Länge von zwei Kilometern (exakt 1983 m) erreichen. Im 2009 soll das Wasser 175 Meter die Meter hohe Staumauer hochklettern. Dabei bildet sich 660 km langer Stausee. Die implantierten 26 erzeugen dann soviel Strom wie 16 Atomkraftwerke der Biblis-Klasse. Das entspricht einer täglichen von 18.200 Mega watt und wäre somit das größte Elektrizitätswerk Welt. Um diesen Koloss zu errichten werden Armeearbeiter benötigt. Pro Tag werden 350 LKW-Ladungen mit Zement verbraucht wobei jede Ladung ungefähr Tonnen schwer ist. Doch vorher musste der umgeleitet werden. Das Wasser fließt durch Kanäle und wird von zwei Hilfsdämmen kontrolliert so die Baustelle stets trocken bleibt.
Der Hauptgrund für den Bau des ist die Kontrolle des Flutwassers und die von Überschwemmungen. Im letzten Jahrhundert sind 3 Menschen in den Fluten des Jangtsekiangs ums gekommen. Allein in den letzten 15 Jahren 6 Flutkatastrophen in China. Und jedes Mal Tausende von Menschen den Fluten zum Opfer. letzte „Jahrhundertflut“ war 1996. Drei Millionen Menschen am Jangtsekiang im Einsatz um schlimmeres zu Doch es genügt nicht allein einen Riesenstaudamm errichten um die Überschwemmungen zu verhindern. Man die Ursachen bekämpfen! All zu gern sucht die Ursache für die verheerenden Überschwemmungen bei schweren Regenfällen doch dabei werden die vom geschaffenen Ursachen schnell übersehen. Ein gravierender Punkt die Abholzung der Wälder entlang des Jangtsekiangs übrigens unter den Chinesen auch Changjiang („langer genannt wird. Denn einst haben diese Wälder Teil der Regenfällen abgefangen doch nun fließt Niederschlag unmittelbar in den Strom. Durch die steigende Bevölkerungszahl wurden Seen zur Gewinnung von trocken gelegt. Das ist ein weiterer Punkt es zu Überflutungen kommen kann. Denn die nehmen das Hochwasser des Jangtsekiangs auf. Das Seen immer weniger werden zeigt das Beispiel 1949 gab es dort rund 1066 Seen inzwischen ist die Anzahl der Seen auf gesunken. Statt die Ursachen zu bekämpfen schaut darüber hinweg. Und bei einer Flutkatastrophe wie versucht man dann alles zu vertuschen um nicht als Versager dazustehen. Um Unruhen zu verhängt man Nachrichtensperren auf die betroffenen Gebiete dann erfährt auch niemand dass Tausende von ertrinken. Über Wochen bleiben die Zahlen der nahezu unverändert aber wird schon niemand merken. Paradoxeste an der ganzen Sache war aber die Flut nicht unvorhergesehen kam. Denn Meteorologen vor einer derartigen Katastrophenflut in den Sommermonaten da es in den Wintermonaten in Tibet Schneefälle gegeben hatte doch die Regierung überhörte Warnungen. Kritiker verweisen auch auf die Nebenflüsse Jangtsekiang auf die der Staudamm keinerlei Einfluss Zum Beispiel der Huai He der sei für Hochwasser und Überschwemmungen verantwortlich.
In einem Land in dem akuter herrscht kommt die saubere Energie die der liefert wie gerufen. Zur Zeit werden 75% Strombedarfs durch die Verbrennung von Kohle erzeugt. ist viel zu viel so auch die Also nutzt man das Gefälle welches durch Errichtung der Staumauer entsteht zur Energiegewinnung. So man jährlich 84 Mrd. Kilowattstunden Strom erzeugen entspricht einer Verstromung von 50 Millionen Tonnen Der gewonnene Strom wird dann zu den geleitet dafür müssen insgesamt 9100 Kilometer Stromleitungen werden. Nicht nur für die privaten Haushalte der Strom benötigt auch für die industrielle der Provinzen wie Sichuans. Generell geht man aus dass der Bedarf an Strom in China durch den industriellen Fortschritt steigen wird. muss dafür der Betriebswasserstand sehr hoch gehalten um maximalen Gewinn an Energie zu erzielen. kommt es dann zu einem Konflikt der Hauptziele. Dai Qing kritisierte: „Um die Energiegewinnung maximieren müsste das Staubecken bis zum Rand werden; zum Schutz vor Hochwasser sollte es leer gehalten werden: Die chinesische Regierung hat nicht erklärt wie der Damm beide Aufgaben erfüllen kann.“ Außerdem bemängeln Kritiker die zu Prognosen der Energiegewinnung. Sie sagen dass die Turbinen höchstens die jährliche Energie von 9 produzieren können und nicht wie von den versichert von 16 Atomkraftwerken. Da man in Winter- bis Frühlingsmonaten die Monate der Hochfluten Betriebswasserstand absenken müsse. Darunter leidet dann die der Turbinen. Hinzu kommt noch das man die saubere Stromerzeugung eine hohe Menge an der Kraftwerke einsparen kann. Das ist einerseits doch andererseits entsteht durch die Verrottung der Gebiete Methangas und das hat weitaus höhere auf den Treibhauseffekt als Kohlendioxid!
Bisher war die Schiffbarkeit des Jangtsekiang die gering Wassertiefe stark eingeschränkt da eine von 2-3 Metern nicht ausreicht um größere zu „tragen“. Außerdem sind die hohen und Schluchten eine große Gefahr für die Schiffe. den Stausee werden die riesigen Schluchten kleiner die Wassertiefe steigt im Durchschnitt um 70 Die Schleusen am Staudamm sind für 3500 Gewicht ausgelegt. Durch die Erhöhung der Transportkapazität auch die Preise sinken so dass die attraktiver und lukrativer werden. Kritiker aber halten für unwahrscheinlich dass die Schleuse störungsfrei arbeiten denn bisher hat man bei anderen Schleusen dass diese gerade ’mal 30% ihrer Leistung
Ein weiteres Projekt dass eng mit Dammbau verbunden ist wurde im Jahr 2002 In den Nordprovinzen leiden viele Städte an da der Wasserverbrauch durch Bevölkerungswachstum und Industrieansiedlungen extrem gestiegen ist. Mit einem Wasserleitungsnetz nun geplant Wasser aus den südlichen Gebieten hier vor allem aus dem Jangtsekiang in Norden zu pumpen. Schon ab 2005 soll erste Wasser fließen und 2010 Peking und Städte mit bis zu 48 Billionen Tonnen versorgt werden.
Nun sind wir an dem Punkt weswegen das Projekt so umstritten ist. Viele haben erkannt dass die Langzeitfolgen eines solchen Baus nicht vorhersehbar sind. Die USA zum hat verkündet keine Riesenbauten mehr zu realisieren die ökologischen Schäden zu enorm sind. Schon investiere man Milliarden Dollar um die Auswirkungen Dammbauten zu reparieren. Doch Li Peng will jeden Preis die Verwirklichung des Projektes. Und obwohl unzählige Wissenschaftler vor den Ausmaßen des gewarnt haben. Ein großes Problem ist dass Jangtsekiang jährlich Millionen Tonnen an Treibsand und mit sich führt. Wenn der Stausdamm dann Jangtsekiang abriegelt wird dessen Selbstreinigung verhindert. Das dann zur Folge haben so Kritiker dass Staukapazität des Drei-Schluchten-Staudammes zurückgehen wird. Bisher hat das Problem der Versandung bei Riesen-Staudamm-Bauten weltweit nicht lösen können. Auch nicht beim Gezhouba-Staudamm. hat bereits nach sieben Jahren gut ein seiner Staukapazität verloren. Die Projektleiter wollen dieses mit Hilfe zweier zusätzlicher Stauseen in den bekommen. Diese sollen die Sediment-Ablagerungen aufhalten. Aber werden auch unzählige Tier- und Pflanzenarten durch Projekt bedroht da deren natürlicher Lebensraum zerstört Betroffen sind:
2859 Pflanzenarten und 300 Fischarten
Der chinesische Flussdelphin der Jangtse-Alligator Chinesische und der Weißstör sind durch den Bau Aussterben bedroht.
Bedroht sind auch 22 Tierarten die der Roten Liste aussterbender Tierarten stehen.
Um die Tierarten zu schützen will an einem abgesperrten Flussarm des Jangtsekiang ein errichten das ökologisch weitgehend noch intakt ist. von den Müllhalden und Fabriken geht eine Gefahr aus. Kritiker befürchten dass sich Gifte Wasser lösen könnten und so den Stausee eine giftige Kloake verwandeln. Zu dem kommt das Methangas welches durch die Verrottung der der überfluteten Gebiete entsteht. Zu allem Überfluss noch hinzu dass der Staudamm in einem Gebiet errichtet wird. Im Falle eines Dammbruches 300.000 bis eine Million Menschen sterben. Die könnten einerseits durch die Wassermassen ausgelöst werden durch das Gewicht des Staudammes.
Andere Risiken sind:
Abflusskapazität der Kanäle zu klein
Der Staudamm liegt genau auf einer Verwerfung
Alles in Allem sagt man „Wenn Sicherheitsmaßnahmen beim Bau sehr genau eingehalten werden das Risiko eines Dammbruches so groß wie eines sogenannten Gau in einem Atomkraftwerk!!!
Eine wichtige Einnahmequelle im Drei-Schluchten-Gebiet ist Tourismus. Doch in den Fluten werden die Teile der Schluchten untergehen wie zum Beispiel Lorely die in Reiseführern mit vier Sternen ist. Nach der Stauung wird nur noch Brustbild zu beobachten sein. (siehe 5.3 zur der Schönheit der Drei Schluchten). Wang Liming der Nationalen Tourismusbehörde sagt dass man nach der Bauphasen eine eindrucksvolle Landschaft schaffen will. neue Infrastruktur die entstehen soll ist ebenfalls wichtiger Punkt für die Tourismusbranche. Allerdings erreiche nur dieses Ziel wenn man eng miteinander Gemeint sind damit die Provinzen wie Hunan Guizhou und die Stadt Chongqing. Das Projekt Regulierung des Tourismusdienstleistungssektor wird von Lu Bin der Stadtplanung an der Universität Peking als und anspruchvolles Projekt mit zahlreichen schwierigen Faktoren Doch mit der angesprochenen Kooperation soll dieses gemeistert werden...
Wie schon gesagt werden schöne Teile Drei Schluchten überflutet aber nicht nur Landschaften untergehen sondern auch ganze Städte unzählige Dörfer Fabriken. Einige Beispiele dafür sind die Tempelstadt mir ihren archäologischen Stätten Wanxian (140.000 Einwohner) Fuling (80.000 Einwohner). Dabei liegen die Probleme der Umsiedlung denn insgesamt müssen knapp zwei Menschen umgesiedelt werden. Der größte Teil davon Bauern. Hier tut sich ein weiteres Problem denn die Bauern müssen auf das ertragreiche des Jangtsekiang verzichten und in die höher Gebiete ziehen. Doch diese karstigen klimatischen Hochlagen für die Landwirtschaft schlecht geeignet. Experten sagen diese Hochlagen fünfmal weniger Ertrag abwerfen als Schwemmland. Außerdem befürchtet die Bevölkerung dass die die ihnen gemacht wurden nicht eingehalten werden. wurde versprochen neue gleichwertige Behausungen zu bekommen. Umsiedler soll umgerechnet 3000 € erhalten doch die Gelder ankommen ist wiederum eine andere denn Dai Qing kritisiert das große Teile Gelder im Korruptionssumpf versickern werden. Außerdem haben mit hohen Einbußen zu rechen denn durch künstlichen Stausee werden die Fischbestände mit Sicherheit
Verschiedene Alternativen wurden der chinesischen Regierung
man sollte mehrere kleinere Staudämme an Stellen errichten
man sollte das Wasser effizienter nutzen könnte man den Wasserverbrauch drastisch verringern wie Beispiel Israel die ihren Wasserverbrauch um das verringern konnten
man sollte Aufforstung betreiben um die der Überschwemmungen zu verringern
Das Projekt ist für China eines ehrgeizigsten überhaupt und erfüllt China 3 Wünsche einmal nämlich die Sicherung der Energieversorgung die des Jangtsekiang sowie den Ausbau der Infrastruktur Entwicklung des Hinterlandes. Über die Folgen und macht sich die Regierung keine Gedanken nur Fortschritt zählt. Ähnliche Projekte wie der Transrapid der in Peking geplante Bau des 520 m höchsten Gebäudes der Welt und Einstieg in die bemannte Raumfahrt zeigen dass China mit diesen Projekten jeden Preis den Aufstieg zur Weltmacht erreichen will.