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Dreikaiserabkommen


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Das Dreikaiserabkommen bezeichnet den 1873 zwischen den Monarchen Deutschlands Österreich-Ungarns und Rußlands abgeschlossenen Konsultativpakt. Dieser Pakt war ein Ausdruck des Dreikaiserverhältnisses in den 70er Jahren 19. Jahrhunderts .

Das Dreikaiserabkommen wurde am 22. Oktober 1873 durch den Beitritt Wilhelms I. zu einem zwischen Franz Joseph I. und Alexander II. am 6. Juni 1873 in Wien getroffenen Abkommen verwirklicht. Vorausgegangen war der österreichisch-ungarischen Einspruch gescheiterte Versuch die Zusammenarbeit der Kaisermächte auf der Grundlage der Deutsch-Russischen Militärkonvention aufzunehmen.

Das Dreikaiserabkommen verpflichtete in allgemeinen Formulierungen Vertragspartner zu politischer Zusammenarbeit bei der "Aufrechterhaltung europäischen Friedens gegen alle Erschütterungen von welcher sie auch kommen mögen" und legte fest die Partner im Falle eines Angriffs durch Mächte "ohne Aufsuchen oder Abschließung neuer Bündnisse zunächst untereinander verständigen um sich so über gemeinsam zu verfolgende Linie zu einigen".

Notwendige militärische Maßnahmen sollten durch besondere geregelt werden. Das Dreikaiserabkommen brach durch die der Orientkrise 1875-1878 zusammen. Eine Erneuerung der Zusammenarbeit der Kaisermächte wurde 1881 mit dem Abschluß des Dreikaiserbundes erreicht.

siehe auch: Rückversicherungsvertrag Bulgarische Krise 1885/1886 Dreikaisertreffen



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