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Dresden-Weißer Hirsch


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Geschichte bis 1945

Der Weiße Hirsch war bis zu seiner Eingemeindung nach Dresden 1921 eine selbständige Gemeinde. Bereits zwischen und 1600 wird eine Schänke in der vermutet. Gegen 1665 gibt es ein Winzerhaus Schankrecht. Spätere Besitzer erwerben Schankrecht und errichten ein neues Gebäude (Gutshaus) mit Namen "Weißer Vor dem Siebenjährigen Krieg erneuter Bau der noch heute den des Gebäudes (goldene Hirsch-Darstellung) gegenüber dem Parkhotel Bereits um 1830 sollen erste Sommerfrischler im gewohnt haben. Ludwig Küntzelmann kaufte das Gut und die Gutsfelder wurden zu Baugrundstücken aufgeteilt. den Parzellen wurden Villen (nicht zu verwechseln mit den heute Immobilienspekulanten errichteten sog. Stadtvillen ) und Pensionen erbaut. Das alte Gutsherrenhaus für die Nutzung als Kurhaus erweitert. Ein der Dresdener Heide an die der Weiße grenzt wurde samt dem Stechgrund zu einem umgewandelt. International wurde der Weiße Hirsch durch Wirken von Dr. Heinrich Lahmann um 1890 Dieser eröffnete sein Sanatorium am stadtnahen Ausgang Ortes im Jahr 1888. Grundlagen seiner Therapie "gesunde Lebensweise" und "richtige Ernährung". Von den jener Zeit maßgeblichen Wissenschaftlern wurde er deshalb verspottet. Erst nach Tode wurden seine Prinzipien anerkannt. Vor dem Ersten Weltkrieg zählte man pro Jahr über 7000 Zum Lahmannschen Sanatorium gehörten zu dieser Zeit Villen. Der Waldpark war erweitert worden und ein Luftbad und ein Konzertplatz kamen hinzu.Es berichtet daß das Lahmannsche Sanatorium Thomas Mann als Anregung für seinen Zauberberg diente.

Geschichte ab 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es keinen Kurbetrieb im eigentlichen mehr. Das Lahmannsche Sanatorium wurde von der Sowjetunion als Militärlazartett für Angehörige der Sowjetarmee der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) genutz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Kurpark wurde während der DDR -Zeit 1957 wieder hergestellt und dem Konzertplatz gastronomische Einrichtungen hinzugefügt. Es fanden wieder Konzerte und Freilichtfilmveranstaltungen statt. Um 1975 begann zweite Phase des Verfalles die in der ihren Höhepunkt erreicht hat. Eine größere Zahl Villen wurden nach 1945 von ihren Besitzern Bewohnern teils freiwillig verlassen (in vielen Fällen die Bewohner auf Grund ihres großen Angagements das NS-Regime die Reaktionen der sowjetischen Besatzungsmacht und in eine der westlichen Besatzungszonen) ein kleiner der Besitzer wurde enteignet. Später wurden durch der Kommunalen Wohnungsverwaltung in den Villen vorzugsweise des neuen Regimes untergebacht. Viele aus der Sowjetunion zurückkehrende deutsche Wissenschaftler die dort erfolgreich der militärischen und zivilen Atomforschung mitgearbeitet hatten z.B. Prof. Manfred von Ardenne aber auch hohe Wehrmachtsoffiziere wie Generalfeldmarschall Paulus der sich offenbar aus Furcht vor mit seinen ehemaligen Kameraden in der DDR sicherer als in der Bundesrepublik Deutschland fühlte zogen auf den Weißen Hirsch. DDR -Prominenz der zweiten und dritten Reihe. So es durchaus typisch für eine Schulklasse mit Schülern aus dem Einzugsbereich Weißer Hirsch (diese besuchten die 60. Oberschule in Bühlau - alte Schulhaus auf der Luboldtstraße war nur 150 Schüler vorgesehen und erst 1972 wurde Teil der Dresdener Heide abgeholzt um an Kurparkstraße ein neues Schulgebäude zu bauen) daß Elternteile Mitglieder des Zentralkomitees der SED drei Professoren und ein Vater Präsident des Deutschen Roten Kreuzes war.

Gegenwart

Neben dem schon genannten völlig verrotteten samt Konzertplatz ist auch das Sanatorium in schlechtem Zustand. Bis zum Abzug der Gruppe Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland 1994 von diesen einigermaßen in Ordnung gehalten ist das Sanatorium Grund erfolgloser Immoblienspekulation heute eine Ruine.Der größte der Villen wurde saniert und zu Wohnungen gehobenen Kategorie ausgebaut. Allerdings fehlt offenbar eine und kulturell anspruchsvolle neue Elite als Mieter. es gibt heute weder gute Restaurants noch Geschäfte (ausgenommen vielleicht die Konsum -Filiale Lahmannring) auf dem Weißen Hirsch. Dem Ideal der finanzkräftigen neuen Dresdener Ministerialbürokratie entspricht ein Fertighaus im Gewerbegebiet Weißig mit pseudo-bayerischen Balkonbalustern a la Baumarkt. ist der Weiße Hirsch auf Grund seiner oberhalb des Elbhanges eine der besten Wohnlagen Dresden. Mit der Standseilbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe ist der Weiße Hirsch auf interessante zu erreichen. Und ein Spaziergang entlang der vergangener Zeiten ist sehr aufschlußreich.




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