Später läßt er sich in der Samarkand nieder und verfolgt dort weitere Studien dem damals bekannten Gelehrten Tabrizi. Durch dessen erregt Dschami die Aufmerksamkeit der Prominenz von und seine Werke finden so zu einem Bekanntheitsgrad.
Nach neun Jahren kehrt er nach zurück und bekleidet einen Lehrstuhl an einer König Shahrukh errichteten Schule. Man sagt Dschami jeden Wissenschaftszweig seiner Zeit und ist auch geachteter Verfasser von Kommentaren dazu.
Sein Wissen umfaßt auch den Sufismus man ihn nicht selten mit dem berühmten Sheikh Ibn Arabi († 1240 ) vergleicht. Tatsächlich verfaßt er sogar eine kritischer Kommentare und Erklärungen zu einem seiner
Ungefähr im Alter von 60 oder Jahren begibt er sich auf die Pilgerreise Mekka anschließend besucht er Syrien Ägypten und Irak .
Dschami durchschreitet die schwierigen Stufen auf Pfad des Naqschibandi-Ordens in relativ kurzer Zeit erreicht einen hohen Grad an Vollkommenheit. Nach Tod seines Sheikhs Kashghari wird er von Khwaja Ahrar unterwiesen; diese beiden Sufis scheinen ihn seiner Spiritualität am meisten beeinflußt zu haben.
Der Nachwelt hinterläßt Dschami insgesamt 81 über verschiedenste Themen darunter Gedichtsammlungen Geschichten Erläuterungen Werken anderer bekannter Sufis philosophische und philologische Traktate und sogar ein Buch über die in der damaligen persischsprachigen Welt sehr sind.
Dschamis bescheidenes Grab in Herat wird heute von gläubigen Muslimen aus aller Welt besucht.