Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Sheskasgan (bis 1994 Dsheskasgan ) ist eine Stadt in Zentralkasachstan am 1973 – 1997 Gebietshauptstadt bed. Zentrum der und Verhüttung von Kupfer - und Manganerzen . Universität Technische Hochschule Flughafen Nahrungsmittelindustrie. 114 Einwohner (+64 000 in der Satellitenstadt Satbajew) ca. 45% Kasachen 35% Russen 20% Ukrainer Deutsche Tschetschenen Koreaner u.a.. Fläche 859 874 ha.
Stadt Sheskasgan ( Zheskasgan ) (bis 1994 Dsheskasgan) wurde 1929 auf des Präsidenten der Kasachischen Akademie der Wissenschaft der Stelle von Aul Bekbolat gegründet. Seine verdankt Sheskasgan vor allem den reichen Kupfervorkommen seiner Umgebung. Für deren Erschließung wurde am Kengir ein großes Hüttenwerk gebaut wodurch Sheskasgan zu einem der größten Industriezentren Kasachstans aufstieg. November 1937 wurde Sheskasgan ans Eisenbahnnetz angeschlossen und Jahre später hat man die erste Reihe Kengier-Stausees eröffnet.
Am 20 Dezember 1954 wurden (D)Sheskasgan Stadtrechte verliehen. Und bereits am 20 März ernannte man (D)Sheskasgan zur Hauptstadt des gleichnamigen – damals mit 313 400 km2 (fast groß wie BRD) des größten in Kasachstan mit nur 420 000 Einwohnern auch eines bevölkerungsärmsten. In den nachfolgenden Jahren entstanden in eine Trikotagenfabrik Keramikwerk Kupferdrahtwerk einige Betriebe der ein Betrieb zum Abbau edler Metalle.
Sheskasgan ist eine Universitätsstadt mit einem Kulturleben. Dort öffnen ihre Tore Koshamkulowtheater Gebietstheater Kulturgemeinschaften der Russen („Berjoska“) Deutschen („Wiedergeburt“) Tschetschenen („Wainach“) und Juden („Sochnut“) zwei Museen sowie viele andere und Bildungsinstitutionen.
Eine bedeutende Rolle im Leben der spielte schon immer ihre Nähe zum Kosmodrom Baikonur von wo bekanntlich fast alle sowjetische starteten. Auch heute hat das Kosmodrom seine Bedeutung nicht verloren. Nach einer guten Tradition jeder Kosmonaut nach seiner Rückkehr in Sheskasgan dem Boulevard der Kosmonauten einen „eigenen“ Bäumchen!
Tempel des Heiligen Andreas (2001)
Nach dem Zerfall von Sowjetunion hatte Sheskasgan mit vielen Schwierigkeiten zu Diese führten 1994 zur Übernahme des sheskasganer mit allen Kombinaten durch die deutsche Filiale Firma „ Samsung “ sowie zur Schließung der Trikotagenfabrik. Der wurde stark reduziert. Stattdessen erbaute „Samsung-Deutschland“ in 1997 die größte Klinik in Zentralasien und Business-Center. Ferner wurden von den religiösen Gemeinden Stadt eine Moschee (1994) und russisch-orthodoxer Tempel Heiligen Andreas (2001) errichtet. Außerdem wurde 1995 protestantisches Gebetshaus eröffnet.
Im Jahre 1997 wurde das Territorium Gebiets Sheskasgan im Zuge einer territorial-administrativen Reform Gebiet Karaganda einverleibt. Im Gegenzug wurde dem munizipalen von Stadt Sheskasgan die nahliegende Stadt Satbajew 1994 Nikolsk) unterstellt.