Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Duccio di Buoninsegna (* ca. 1255 † 1319 ) war italienischer Maler aus Siena .
Duccio malte in byzantinischer Tradition und dieser einen humanitären Hauch welcher zu jener von den Ordensbrüdern der Sienesischen Schule verbreitet Er galt als tiefgründiger Innovator und die seiner Charaktere war tiefgründig. Sein Stil war naturalistisch geprägt als der seines Zeitgenossen des Florentinischen Schule zugehörigen Giotto di Bondone . Obwohl ein Meister der Erzähltechnik die mit Giotto gleichstellte mangelte es ihm an Originalität.
Duccio nahm für seine Szenen sehr - wenn auch nicht immer - die byzantinischen Figuren aus dem Alten Testament zur Vorlage. Seine große Kunstfertigkeit die von Gold als Dekoration und kompositionelle Eigenschaft die reichen subtilen Farben - welche im zu Giottos formbeschreibender Art ein eigenständiges ästhetisches bilden - sowie die abwechslungsreichen und eleganten die gleichermaßen zur Gestaltung der Oberflächenmuster wie Beschreibung der Formen dienten prägten die Sienesische der Malerei für weitere zwei Jahrhunderte.
Maler der nächsten Generation wie Simone oder die Brüder Lorenzetti obwohl grundlegend unterschiedlich ihrem Stil nahmen Duccios Werk als Basis die Entwicklung ihres Schaffens.
Urkundlichen Überlieferungen zufolge wurde Duccio 1280 erstmals für ein nicht näher begründetes wahrscheinlich politisches) Vergehen mit einer großen Geldstrafe Weitere Strafen folgten wie 1302 aufgrund finanzieller Schulden für deren Begleichen die Anfertigung einer Maestà für das Rathaus in Siena in gegeben wurde. Diese ist der Nachwelt allerdings erhalten geblieben. Zwischen 1296 und 1297 wird in Paris ein "Duche de Siene" erwähnt was vermuten lässt woher Duccio seine Nachfolger ihre gotischen Einflüsse hatten. Von 1285 bis 1299 wird er in Siena mehrmals erwähnt unter Anderem bestraft weil er sich weigert Capitano del Popolo die Treue zu schwören. Ebenfalls bestraft er für die Verweigerung des Militärdienstes und für ein anscheinend geringes Vergehen in Verbindung Hexerei.
Künstlerisch erwähnt wurde Duccio erstmals 1278 und 1279 mit einer Arbeit für die Kommune Später malte er für die katholische Kirche Anderem die Madonna der Rucellaikapelle in Siena (jetzt ausgestellt den Uffizien ) sowie die riesengroße Maestà für den Hochaltar der Kathedrale welche 1308 begonnen und 1311 fertig gestellt wurde und damit die seiner Karriere darstellte.
Weitere Arbeiten die von Duccio stammen ihm zugeschrieben werden befinden sich in der Royal Collection Windsor in Badia a Isola nahe Siena Madonna häufig auch dem Meister Badia a zugeschrieben anstelle Duccio selbst) Bern Turin Budapest London Bologna Perugia und Siena .