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Duisburg


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Düsseldorf
Landkreis : kreisfreie Stadt
Fläche : 232 82 km²
Einwohner : 505.236 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : 2.185 Einwohner/km²
Höhe : 31 m ü. NN
Postleitzahl : 470xx 471xx
Vorwahlen : 0203 02065 02066 02841
Geografische Lage : 51° 27' nördl. Breite
6° 45' östl. Länge
KFZ-Kennzeichen : DU
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 05 1 12 000
Homepage: http://www.duisburg.de
Politik
Oberbürgermeisterin : Bärbel Zieling ( SPD )
Regierende Partei : SPD
letzte Wahl: 12. September 1999
nächste Wahl: 26. September 2004
Schulden: 1 56 Mrd. € (Stand: 31.12.02)
Bevölkerung
Arbeitslosenquote : 13 7 % (30.04.04)
Ausländeranteil : 15 01 % (31.12.03)
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 18 3 %
18-65 Jahre: 61 9 %
ab 65 Jahre: 19 8 %
(31.12.02)

Die Stadt Duisburg liegt im westlichen Ruhrgebiet an der Mündung von Emscher und Ruhr in den Rhein und hat 508.000 Einwohner. Sie gehört Regierungsbezirk Düsseldorf . Der Hafen mit seinem Zentrum im Ruhrort gilt als größter Binnenhafen der Welt. Duisburg beheimatet eine Universität die zum 1.1.2003 mit der Nachbaruniversität Essen zur Universität Duisburg-Essen fusioniert wurde. Die Stadt ist Mitglied Kommunalverband Ruhrgebiet .

Duisburg ist die elftgrößte Stadt Deutschlands ein bedeutendes Zentrum der Stahlindustrie. Sechs der im Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen stehen in Duisburg. In Duisburg wurden Jahr 2000 49% der gesamten Menge an und 34 4% der Menge an Rohstahl Deutschland erzeugt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

  • 420 Neubesiedlung der Duisburger Altstadt. Franken aus dem Inneren Germaniens übernehmen die der Römer
  • 883 Die Normannen erobern Duisburg und überwintern hier. Früheste Erwähnung Duisburgs.
  • 1120 Bau einer Stadtbefestigung
  • nach 1200 Der Rhein verlagert seinen Lauf Duisburg weg
  • 1279 Stadt laut einer Urkunde von König III
  • 1445 Ein Überfall des Kölner Erzbischof kann werden
  • 1566 Vollendung des farbigen Stadtplans durch Johannes Corputius
  • 1666 Duisburg fällt mit dem Herzogturm Kleve Brandenburg
  • 1824 Bau der Schwefelsäurefabrik des Fr. W. Beginn der Industrialisierung
  • 1828 Franz Haniel eröffnet in Ruhrort eine für Dampfschiffe
  • 1846 Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Düsseldorf
  • 1847 Eröffnung der Eisenbahnlinie über Dortmund nach Minden
  • 1873 Kreisfreie Stadt
  • 1904 Geburt des 100.000ten Einwohners Duisburgs (Ernst Straube)
  • 1905 Zusammenschluss mit Meiderich und Ruhrort
  • 1929 Zusammenschluss mit Hamborn zur Stadt Duisburg-Hamborn
  • 1935 Umbenennung in Stadt Duisburg
  • im Zweiten Weltkrieg schwere Zerstörungen 80% der Wohngebäude zerstört stark beschädigt
  • 1975 Zusammenschluss u. a. mit Walsum Homberg und Rheinhausen
  • 1983 Stadtjubiläum - 1100 Jahre Duisburg.

Persönlichkeiten

Gerhard Mercator (* 5. März 1512 in Rupelmonde Flandern ; † 2. Dezember 1594 in Duisburg ). Im 16. Jahrhundert entwickelte Gerhard Mercator Duisburg die nach ihm benannte Kartenprojektion .

Johannes Corputius (* 1542 in Breda - † 1611 in Groningen ) war der Autor des farbigen Corputius-Planes die Stadt Duisburg aus der Vogelperspektive zeigt.

Franz Haniel (* 20. November 1779 in Ruhrort ; † 24. April 1868 in Duisburg ). Gründete die spätere Gutehoffnungshütte 1928 eine förderte die den Kohlenbergbau mittels Tiefbauschacht 1833/34.

August Thyssen (* 1842 in Eschweiler ; † 2. Dezember 1926 auf Schloß Landsberg bei Essen - Kettwig ). Gründete 1867 in Duisburg das Eisenwerk & Co" später weitere Stahlwerke und dazugehörige direkt an den produzierenden Zechen u. a. Hamborn . Das Unternehmen ging 1997 in der ThyssenKrupp AG auf.

Wilhelm Lehmbruck (* 4. Januar 1881 in Meiderich; † 1919 in Berlin). Bildhauer von den Nationalsozialismus als entartet verfolgt. Im Immanuel-Kant Park sich seit 1964 das Wilhelm Lehmbruck Museum.

Horst Schimanski (* 9. Oktober 1932 in Stettin [1] 1981 spielte Götz George in Duisburg erstmals den populären aber umstrittenen Tatort -Kommissar Horst Schimanski der noch heute als pensionierter Polizist einmal in Jahr einen Einsatz hat.

Freizeitgestaltung

Duisburg verfügt über eine breite Palette Freizeiteinrichtungen. Zu nennen sind insbesondere der Sportpark mit Regattabahn MSV Stadion beleuchteter Nachtlaufstrecke Wasserskibahn und Tennisplätzen.

Das Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes einer und einer Kokerei wurde zu einem rd. ha großen Park neuen Typs entwickelt. Der Duisburg-Nord [2] mit dem erhaltenen Hochofenwerk bietet zahlreiche wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen Gasometer . Der Duisburger Stadtwald die Sechsseenplatte sowie weitere Seen und Parks bieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.

Eine reichhaltige Kneipenlandschaft findet sich rund den Innenhafen und im Dellviertel. Aus kultureller Sicht das Stadttheater Musicaltheater Wilhelm Lehmbruck Museum Kultur- Stadthistorisches Museum (Es beheimatet die Mercator-Sammlung) sowie erstes Kindermuseum zu nennen. Im Sommer gibt es Hafenrundfahrten durch Europas größten Binnenhafen.

Sport

In Duisburg sind der traditionsreiche Fußballzweitligist MSV Duisburg und der Oberligist Hamborn 07 sowie der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg Hause. Das alte Wedaustadion wird gegenwärtig in moderne Fußballarena mit einem Fassungsvermögen von 30.000 umgebaut.

Der Eissportverein Duisburg e.V. "Die Füchse" [3] spielt in der zweiten Eishockeybundesliga. Spielstätte die SCANIA Arena im Stadtteil Wedau direkt dem Stadion des MSV.

Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche und ehemalige Bundesligist OSC Rheinhausen [4] beheimatet. Dessen Heimspiele werden in der an der Krefelder Straße ausgetragen.

2005 finden in Duisburg die World [5] der nichtolympischen Sportarten statt.

Verkehr

Duisburger Hafen

Der Duisburger Hafen "Duisport" [6] ist nicht nur der weltgrößte Binnenhafen auch offiziell Seehafen. Mit flussgängigen Seeschiffen werden hier im Linienverkehr Häfen in Europa Afrika im vorderen Orient bedient. Die verschiedenen Hafenbecken teilweise am Rhein überwiegend jedoch an der Ruhrmündung im Ruhrort .

Jährlich werden rund 50 Mio. Tonnen aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar 19 Hafenbecken von über 180 ha eine Uferlänge von 40km. Dazu kommt noch Logport Logistic Center Duisburg mit 265 ha Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private

Öffentliche Verkehrsmittel

Duisburg gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an und verfügt über den ICE - Fernbahnhof Hauptbahnhof 10 Regionalbahnhöfe sowie vier S-Bahn-Stationen. Desweiteren verfügt die über eine U-Bahn -Linie und ein dichtes Netz an Straßenbahn - und Bus -Linien.

Weblinks

Kreise und kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Düsseldorf
Düsseldorf | Duisburg | Essen | Kreis Kleve | Krefeld | Kreis Mettmann | Mönchengladbach | Mülheim an der Ruhr | Oberhausen | Remscheid | Rhein-Kreis Neuss | Solingen | Kreis Viersen | Kreis Wesel | Wuppertal

Siehe auch: Nordrhein-Westfalen#Verwaltungsgliederung
(Alle Regierungsbezirke Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens)



Bücher zum Thema Duisburg

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