D’Urville entschied sich im Alter von Jahren für eine höhere Offizierslaufbahn bei der Er beendete die Offiziersakademie mit Auszeichnung. D’Urville ein begabter Botaniker und sprach sieben Sprachen – darunter Deutsch Griechisch und Hebräisch .
Ein Jahr später wurde ihm von Marine eine eigene Expedition durch die Südsee D’Urville stach am 22. April 1826 auf der zur Astrolabe umbenannten Coquille von Toulon aus in See. Er beschrieb auf Reise die Inselwelt so detailliert dass man das Gebiet in Melanesien Mikronesien und Polynesien aufteilt. Nach seiner Rückkehr fiel er der hervorragenden Forschungsergebnisse in Ungnade. Er wurde Arroganz und Selbstsucht bezichtigt; ferner würde er Mannschaft grausam behandeln und Forschungsergebnisse übertrieben darstellen.
Sieben Jahre lang musste er Schreibtischtätigkeiten bevor ihm ein neues Kommando übertragen wurde. Louis-Philippe gab ihm neben der verlangten Astrolabe sogar ein zweites Schiff mit die Zèlée . Diesmal sollte die Fahrt zuerst zum Südpol gehen „soweit wie das Eis es – so der Auftrag des Königs. Für Grad über dem 75. Breitengrad – der Rekord von James Weddell – sollte die eine zusätzliche Prämie bekommen.
Am 7. September 1837 stachen die beiden Schiffe in See. Fahrt zum Südpol verlief nicht sehr glücklich die Schiffe blieben im Eis stecken und mühsam wieder flott gemacht werden. Die halbe erkrankte an Skorbut und nachdem es die beiden Schiffe letzter Kraft zurück nach Chile geschafft hatten desertierten viele Besatzungsmitglieder.
Im Sommer 1838 ging die Fahrt durch die Südsee den Salomonen und zur Nordküste Neuguineas . Hier benannte d’Urville eine Bucht nach Schiff die noch heute den Namen Astrolabe Bay trägt.
Im nächsten Winter startete d’Urville von Hobart in Tasmanien aus den zweiten Versuch zur Antarktis vorzudringen. Diesmal verlief die Fahrt glücklicher d’Urville entdeckte das auf dem antarktischen Kontinent und seither Frankreich gehörende Terre-Adelie-Land wo heute eine Station seinen Namen trägt. Er benannte Gebiet nach seiner Frau Adèle .
Die Rückkehr führte ihn über Neuguinea St. Helena im Atlantik das dritte Mal um ganze Welt. Am 6. November 1840 erreichten die beiden Schiffe nach drei und zwei Monaten wieder den Heimathafen Toulon. wurde zum Konteradmiral befördert und die Geografische Gesellschaf't verlieh ihm ihre höchste Auszeichnung. Die überreichte den 130 Überlebenden eine Sonderprämie von 000 Goldfranc.
D’Urville starb keine zwei Jahre später 8. Mai 1842 bei einem Zugunglück in der Nähe Versailles gemeinsam mit seiner Frau und seinem In Neuseeland wurde nach ihm eine Insel und Fluss benannt.