Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Spritzgießen von Duroplasten unterscheidet sich stark vom Thermoplast-Spritzgießen . Duroplaste härten durch Einwirken von relativ Temperaturen aus. Nach dem Aushärten ist eine nicht mehr möglich. Die aufbereitete Schmelze fließt wegen der hohen Füllstoffanteile sehr viel schlechter Thermoplastschmelzen. Auf diese Besonderheiten muss der Spritzgießvorgang werden. Die Spritzgießmaschine arbeitet mit einer Schnecke wenig Scherwärme erzeugt. Die erzielbaren Drücke gehen auf 2500 bar hoch. Das Einhalten bestimmter ist besonders wichtig. Der Zylinder muss mit auf ca. 70°C temperiert werden. Der Aufbereitungs- Einspritzvorgang muss so geführt werden dass ein unterbleibt. Das Werkzeug wird jedoch auf Härtungstemperatur die je nach Duroplast zwischen 150°C und liegt. Im Werkzeug härtet die eingespritzte Formmasse Vernetzung aus. Das Formteil wird heiß entformt. können zu sehr dünnwandigen Teilen bis zu mm Wanddicke spritzgegossen werden. Der Prozess ähnelt stark dem Spritzgießen von Elastomeren. Die Zykluszeiten bei der Duroplastverarbeitung i.d.R. relativ lange. Dadurch Duroplaste im Wirtschaftlichkeitsvergleich meist gegenüber den Thermoplasten der Werkstoffauswahl obwohl Duroplaste im allgemeinen einen Materialpreis haben.