Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dynamo Dresden war einer der erfolgreichsten und populärsten Fußballvereine der DDR-Oberliga . Von 1991 bis 1995 spielte die Mannschaft in der Fußball-Bundesliga . Derzeit befindet sich Dynamo Dresden in Regionalliga Nord auf einem Aufstiegsplatz zur zweiten
Das Rudolf-Harbig-Stadion (1971-1990 unter dem Namen Dynamo-Stadion ) befindet sich im Besitz der Stadt Dresden . Maximale Kapazität zu DDR-Zeiten: 38 500 momentane Kapazität: 32500 Plätze jedoch sind von Bauaufsicht nur circa 16 800 Plätze zur freigegeben. Rudolf Harbig war in den 1930er Jahren ein erfolgreicher deutscher Leichtathlet.
Im April 1953 wurde die unter dem Namen Sportvereinigung Volkspolizei Dresden (SV VP Dresden) schon seit Oktober 1948 bestehende Dresdner Oberliga-Mannschaft in SG Dynamo Dresden umbenannt. Im gleichen Jahr gewann Dynamo erste DDR-Fußballmeisterschaft durch ein 3:2 n.V. gegen Aue nachdem sie im Jahr zuvor schon geworden waren.
Im November 1954 wurde die Mannschaft von Dynamo Dresden nach Berlin delegiert um dort unter dem SC Dynamo Berlin eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen. Die Dresdner Dynamo wurde neu in die so genannte Liga die zweithöchsten Spielklasse der DDR eingestuft. den folgenden Jahren ging es dramatisch bergab der Saison 1957 spielte der Verein nur noch in Bezirksklasse der vierten Liga. Damit war die allerdings durchschritten zwei Jahre später spielte Dynamo in der 1. Liga und 1962 gelangt dem Club schließlich die Rückkehr die Oberliga. 1963 und 1968 folgten zwei weitere Abstiege denen aber der direkte Wiederaufstieg folgte. Danach konnte sich Dresden endlich etablieren und blieb bis zum der DDR-Oberliga 1991 in der obersten Spielklasse.
Im Juni 1969 übernahm Walter Fritzsch den Trainerposten bei Die folgenden Jahre wurden die erfolgreichsten und der Vereinsgeschichte der berühmte Dresdner Kreisel kam in Schwung.
1971 erreichte Dynamo souverän seine zweite Meisterschaft 1953 wenige Wochen später gewannen sie auch Pokalfinale und erreichten somit das erste "Double" Oberliga-Geschichte. Weitere Meistertitel folgten 1973 (Wahl zur DDR-Mannschaft des Jahres ) 1976 1977 (+Pokal) und 1978 .
Im Europapokal erreichte Dresden dreimal das und konnte dabei Mannschaften wie den FC Porto Juventus Turin und Benfica Lissabon aus dem Wettbewerb werfen. Das berühmteste fand im Herbst 1973 statt: Im ersten deutsch-deutschen Fußballpflichtspiel standen Dynamo Dresden und Bayern München gegenüber. Das Münchner Starensemble setzte sich knapp mit 4:3 und 3:3 durch.
Nach der Saison 1978 wurde der Fritzsch verabschiedet. In der Oberliga begann die Dominanz des Konkurrenten BFC Dynamo aus Berlin. Dynamo konnte sich mit Pokalsiegen 1982 1984 und 1985 - jeweils mit Finalsiegen über den - schadlos halten.
Im Europapokal schien das Viertelfinale eine Barriere darzustellen: 1984 verlor Dynamo nach einem 3:0-Hinspielsieg gegen Wien im Rückspiel 0:5 und schied aus. Jahr später führte Dynamo nach einem 2:0-Hinspielsieg Halbzeit des Rückspiels gegen Bayer Uerdingen schon 3:1 kassierte unter dramatischen Umständen den letzten 45 Minuten aber noch sechs und schied erneut aus.
Unter dem Trainer Eduard Geyer kehrte 1989 der ganz große Glanz zurück in Dynamo-Stadion: Dynamo gewann souverän den Meistertitel. Im UEFA-Cup erreichte der Verein nach der siebten endlich die Runde der letzten Vier wo dem VfB Stuttgart knapp unterlag. Zuvor hatte Dynamo u.a. damaligen Rudi-Völler-Club AS Rom mit zwei 2:0-Siegen
1990 verteidigte der DDR-Meister seinen Titel. Unter neuen Trainer Reinhard Häfner und seinem Assistenten Schade - beide aus dem eigenen Spielerkader wurde sogar erneut das "Double" geschafft. Die 8. Meisterschaft und der 7. Pokalsieg waren letzten DDR-Titel für Dynamo in einer inzwischen veränderten politischen Landschaft.
Nach der Saison 1990 verkaufte der Verein der sich inzwischen 1. FC Dynamo Dresden umbenannt hatte seine besten Spieler der Radeberger Hi-Fi-Händler Wolf-Rüdiger Ziegenbalg wurde zum Präsidenten Die letzte DDR-Oberliga-Saison beendete Dynamo auf den Rang und schaffte damit die Qualifikation für Bundesliga . Das letzte Europacupspiel in Dresden wurde Fiasko: Das Viertelfinalduell gegen Roter Stern Belgrad nach schweren Krawallen abgebrochen Dynamo für zwei gesperrt.
Die ersten beiden Bundesligajahre verbrachte Dynamo zumeist im Tabellenkeller konnte den Abstieg aber Im Januar 1993 wurde der Bauunternehmer Rolf-Jürgen Otto zum Präsidenten gewählt. Wegen "Erschleichen der Lizenz" wurde für seine dritte Bundesliga-Spielzeit mit einem Abzug 4 Punkten bestraft. Unter dem Trainer Siegfried Held konnte der Verein in einer mitreißenden dem scheinbar sicheren Abstieg dennoch entgehen. Die 1994 - 1995 war schließlich die bis heute letzte für Dynamo Dresden. Nachdem der DFB dem Club aufgrund seiner desolaten finanziellen die Lizenz für die 1. und 2. endgültig verweigert hatte landete Dynamo auch sportlich dem letzten Platz und musste in die zwangsabsteigen.
Von diesem Tiefschlag deren primäre Ursachen in der finanziellen Misswirtschaft nach der Wende suchen sind konnte sich Dynamo Dresden bis nicht vollständig erholen. Nach fünf Jahren in Regionalliga stieg Dynamo 2000 nach deren Neuausrichtung sogar in die Liga ab. 2002 gelang dem Verein der in den Ligen sämtliche Publikumsrekorde gebrochen hatte schließlich der in die neue Regionalliga Nord .