Nach der Ägyptische Expedition Napoleons und dem Abzug der letzten französischen 1801 brachen in Ägypten heftige Machtkämpfe aus. diesen setzt sich Muhammad Ali Pascha als Statthalter in Ägypten durch. Durch die Befriedung des Landes den Ausbau der Bewässerungssysteme kam es wieder einem Wirtschaftsaufschwung der auch durch den Versuch staatlichen Industrialisierung gefördert wurde. Nach dem Mameluckenmassaker in Kairo ( 1811 ) bei dem Muhammad Ali Pascha die als Machtfaktor in Ägypten ausschaltete wurde eine Verwaltung aufgebaut.
Mit dem neu gebildeten Heer wurden Wahabiten in Arabien geschlagen ( 1811 – 1818 ) der Sudan erobert ( 1820 – 1823 ) und der Aufstand in Griechenland niedergeschlagen ( 1822 – 1827 ). Um den politischen und wirtschaftlichen Aufstieg abzusichern begann 1831 die Invasion in Palästina und Syrien wobei das ägyptische Heer unter Ibrahim Pascha nach mehreren Siegen über die Osmanen durch Anatolien auf Istanbul vorstieß. Zwar musste sich Ibrahim Pascha zurückziehen konnte aber Syrien und Kilikien behaupten. Erst eine Intervention der europäischen in Mächte ( 1840 )zwang Muhammad Ali Pascha zum Rückzug aus und Palästina. Allerdings mussten die Osmanen 1841 Muhammad Ali Pascha als erblichen Vizekönig in Ägypten anerkennen.
Unter den folgenden Vizekönigen kam es einer zunehmenden europäischen Durchdringung der ägyptischen Wirtschaft Kultur. Die starke Orientierung auf den Export Baumwolle führte zur Bildung von Großgrundbesitz was zu einer verstärkten Landflucht in die Städte Zwar wurde 1869 der Suezkanal eröffnet doch gewann Ägypten dadurch für die europäischen Mächte große Bedeutung was zu stärkeren Einmischungen führte. Außerdem Ägypten auch durch die verfehlte Finanzpolitik unter Ismail Pascha ( 1863 – 1879 ) gezwungen seine Anteile am Suezkanal an Britannien zu verkaufen. Nach dem faktischen Staatsbankrott eine internationale Finanzaufsicht unter britischer Leitung gebildet.
Gegen die europäische Durchdringung richtete sich Urabi-Bewegung ( 1881 – 1882 ) die von Offizieren der ägyptischen Armee wurde. Dies wurde von Britannien genutzt um Ägypten 1882 militärisch zu besetzen und die Urabi-Bewegung zerschlagen (Siehe auch: Britische Herrschaft in Ägypten ). Nun wurde die Politik des Landes allem durch den britischen Generalkonsul bestimmt. Als Abbas Hilmi II. ( 1892 – 1914 ) die weiterhin bestehende Nationalbewegung unterstützte wurde von den Briten im 1. Weltkrieg ( 1914 )abgesetzt und Ägypten zum Protektorat erklärt.
Da die nationale Bewegung unter der Wafd-Partei weiterhin zunahm wurde Ägypten 1922 von Britannien in die Unabhängigkeit entlassen wobei allerdings Land weiterhin von britischen Truppen besetzt blieb. 1936 verließen die Briten (bis auf die am Suezkanal) das Land nur um es 2. Weltkrieg erneut zu besetzen. Auch wenn das Ägyptens kein Kampfgebiet war verschärften sich die Spannungen erheblich. Während Unternehmer Großgrundbesitzer und Kaufleute Gewinne erzielen konnten verschlechterte sich die wirtschaftliche der Bevölkerungsmehrheit weiter. Mit dem schnellen Bevölkerungswachstum sich die sozialen Probleme weiter zu. Allerdings sich während des Kriegs auch erste Industrien
1948 bis 1949 nahmen ägyptische Truppen am 1. Palästinakrieg Israel teil erlitten aber mehrere Niederlagen und nur den Gazastreifen behaupten. Die zunehmende Opposition gegen Korruption Misswirtschaft unter König Faruk I. gipfelte 1952 in dem Putsch unter Nagib und Nasser gegen Faruk und der Ausrufung der ( 1953 ).
Literatur: Geschichte der Arabischen Welt Ulrich Haarmann 2001