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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 23. November 2014 

E-Gitarre


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6-saitige E-Gitarre

Eine elektrische Gitarre ( E-Gitarre ) hat in der Regel 6 Saiten . Es gibt jedoch Ausführungen mit 7 12 Saiten. Die 7-saitige E-Gitarre ist eine Ausführungsform benutzt und entworfen von Steve Vai in zusammenarbeit mit Ibanez . Der Tonumfang wurde durch eine zusätzliche um eine Quarte (tiefes H) nach unten gegenüber der Bauform mit 6 Saiten erweitert. Dadurch können anderem Melodieläufe bis in den Bassbereich gemacht Eine weitere Ausführungsform ist eine E-Gitarre mit Hälsen mit je 6 Saiten beziehungsweise mit und 12 Saiten.

Inhaltsverzeichnis

Aufbau

Der Korpus einer E-Gitarre besteht meist massivem Holz ("Solid Body") oder Graphit . Es gibt aber auch E-Gitarren mit der akustischen Gitarre ähnlichen Hohlkörper. Das verwendete Material die des Materials und die Form des Klangkörpers eine entscheidende Rolle für den Klang.

E-Gitarren haben in der Regel 20 oder 24 Bünde die dabei helfen die beim Greifen zu verkürzen um einen bestimmten beim Anschlagen zu erzeugen. Jedes Bundstäbchen entspricht einem Halbtonschritt. Es gibt verschiedene Halslängen und

Elektrik

Die Saitenschwingungen bei elektrischen Gitarren werden elektrische Tonabnehmer ( englisch : pick up ) abgenommen und elektronisch verstärkt wiedergegeben. Bei den Tonabnehmer unterscheidet man Wesentlichen die Bauformen Single Coil und Humbucker .

Das bis heute vorherrschende Prinzip der der elektrischen Signale geht auf die 1930er Jahre zurück: Permanentmagneten werden direkt unterhalb der schwingenden Saiten Stahllegierungen montiert. Die Permanentmagneten sind mit einer Spule umwickelt. Schwingungen der Saiten führen zu des Magnetfeldes die wiederum einen Strom in Spule induzieren. Dieses schwache Signal wird einem zugeleitet.

Um die Klangvielfalt der E-Gitarre zu haben viele E-Gitarren Wahlschalter um zwischen den Tonabnehmern hin- und herschalten zu können und um Kombinationen zwischen den einzelnen Tonabnehmern herzustellen. Tonabnehmer können oftmals zusätzlich in der abzugebenden und damit Ausgangslautstärke durch das zur Lautstärkeregelung Potentiometer und einem Höhenregler dem Ton-Potentiometer reguliert Einige Modelle werden auch mit Piezo-Tonabnehmern ausgestattet um den Klang einer akustischen nachzuahmen.

Mechanik

Es gibt E-Gitarren mit oder ohne Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung der man ein Vibrato über alle Saiten hinweg erzeugen kann. ist in der Regel schwebend gelagert. Es aber auch Tremolosysteme die fest auf dem aufliegen. In jedem Fall sind sie mit entsprechenden Anzahl von Federn im Korpus der Gitarre als Gegenzug zur Saitenspannung Ausführungsformen sind: Floyd Rose S-Trem Mighty Mite Wilkinson und verschiedene Ausführungsformen von Tremolos der Fender .

Wenn eine Saite bei einem schwebenden reißt verstimmt sich somit die Gitarre aufgrund nun geringeren Saitenspannung gegenüber der Federspannung. Die Seiten verstimmen sich weil durch die nun Saitenspannung die Schwingfrequenz der Seiten steigt. Der Effekt tritt schon je nach Tremolosystem auf auf eine Saite eine erhöhte Spannung wirkt einen so genannten bend (senkrechtes Ziehen der Saite). Hierbei wird Schwingfrequenz der anderen Saiten gesenkt.

Einige Gitarristen blockieren die Funktion des für bestimmte Lieder oder bei einer gerissenen um einer Verstimmung der Saiten vorzubeugen. Das Tremolo System der Firma Steinberger bietet zum eine schnell sperr- und entsperrbare Fixierung an. Gitarristen wie zum Beispiel Eric Clapton haben E-Gitarren bei denen das Tremolosystem blockiert wurde. Durch die feste Arretierung des ist das Tremolo in seiner Funktion dann nicht mehr zu benutzen.

Verstärker

Das Musikinstrument E-Gitarre besteht bei genauerer aus dem eigentlichen Instrument und dem Gitarrenverstärker da dieser einen erheblichen Anteil an Klangformung hat. Augenfällig wird dies an Hand Klangs der entsteht wenn Röhrenverstärker übersteuert werden. Die in die Übersteuerung Röhren erzeugen einen singenden lebendigen Ton der moderne Popularmusik geprägt hat. Seit den 1960er Jahren gibt es Effektgeräte auf Halbleiterbasis die den Klang übersteuerter Elektronenröhren nachempfinden. ist bis dato das Lager der Puristen nach deren Ansicht ein "echter Röhrenverstärker (Vollröhrenverstärker)" der musikalischen Darbietung bislang nicht übertroffen wurde. dennoch eine relativ große Anzahl von Gitarrenverstärkern Halbleiterbasis verkauft wird liegt an den geringeren dieser Bauweise. In den letzten Jahren werden immer mehr " digitale " Gitarrenverstärker entwickelt die mittels einem digitalen Signalprozessor und Software den Klang erzeugen. Dadurch ist es den Klang von vielen Gitarrenverstärkern mit einem Gerät zu realisieren.

Geschichte

Die Idee der elektrischen Gitarre begann 1920 als man nach Möglichkeiten suchte die als Instrument lauter und duchsetzungsfähiger zu machen. Zeit der großen Unterhaltungsorchester und Big Bands auch die damalige Aufnahmetechnik forderten die Instrumentenbauer lautere und kraftvollere Gitarren zu bauen. Ende 1930 hatte sich herausgestellt dass das Ziel durch elektrische Verstärkung des Klangs zu erreichen Diese Methode hatte aber auch Gegner die Verwahrlosung der Musik prophezeiten – wie so wenn neue Technologien Künstler auf neue Ideen Die elektrischen Gitarren hielten zuerst im Country - Jazz - und Bluesbereich Einzug.

Bereits 1923 experimentierte Lloyd Loar mit den ersten elektrischen Tonabnehmern . Er erfand einen Sensor der die Schwingungen der Decke eines aufnehmen konnte und in ein elektrisches Signal Da diese Sensoren unpraktisch zu handhaben waren sie sich jedoch am Markt nicht durchsetzen.

1931 entwickelte George Beauchamp zusammen mit Adolph einen Tonabnehmer der sich die Saitenschwingung von Stahlseiten zu Nutze machte. Eine Spule die um Magnetkern gewickelt war erzeugte ein Feld das das Metall der Saiten verändert wurde. Das auf dem auch heutige Pickups noch basieren erfunden. Er baute den Tonabnehmer in eine Gitarre die aus einem Stück Holz gearbeitet war. Wegen ihrer eigenartigen wurde sie Frying Pan (Bratpfanne) genannt. Das für seine musikalische Bratpfanne sandte Beauchamp 1932 ein das zweite für eine überarbeitete wurde 1934 eingereicht. Obwohl die Gitarre bereits erfolgreich dem Markt war stellte das Patentamt die ob man das Gerät überhaupt benutzen könne. das zu beweisen schickte Adolph Rickenbacker mehrere zu dem zuständigen Patentamt in Washington D.C. um den Sachbearbeitern ein Ständchen zu Nach langen Verzögerungen erhielt er das Patent 1937 . Inzwischen hatten auch andere Hersteller elektrische entwickelt.

Die erste E-Gitarre mit massivem Korpus von Leo Fender 1949 unter dem Namen "Broadcaster" auf den gebracht und dann recht bald in " Telecaster " umbenannt. Diese Gitarre ist bis heute von Fender als Original und von einer inzwischen Reihe von anderen Herstellern als Kopie erhältlich. berühmtesten und in der Stückzahl am meisten E-Gitarren sind die 1952 erstmals vorgestellte " Les Paul " von Gibson die ab 1958 ebenfalls von Gibson hergestellte "Flying V" und die 1954 vorgestellte " Stratocaster " von Fender . Alle drei Modelle werden bis heute

Gitarreneffekte

Gitarreneffekte sind elektronische Schaltungen durch die das in den Tonabnehmern entstehende Signal schickt. kann man den Klang der Gitarre in Maße verändern. Um einen verzerrten Gitarrenklang zu regelt man den Eingangspegel ( gain ) so hoch dass der Verstärker übersteuert. unterscheidet hierbei einen overdrive (leicht übersteuert) und ein distortion (stark übersteuert). Des weiteren gibt es Hall - und Echo effekte. Ein Vibrato kann künstlich automatisch oder Pedal hinzugefügt werden. Durch einen Equalizer kann man Frequenzbereiche verstärken oder dämpfen. Wah-Wah Effekt hebt und senkt die Lautstärke mittleren Frequenzen des Signals. Dieser Effekt wird ein Fußpedal gesteuert womit man die Klangänderung steuern und so den Effekt der Spielweise kann.

Modulationseffekte

Der Chorus -Effekt moduliert die Frequenz des Signals periodisch. So entsteht ein sphärischer Klang. Der Flange -Effekt moduliert auch allerdings ist die Periode modulierten Signals wesentlich länger. Als letztes ist eher selten verwendete Phase -Effekt anzuführen.

Personen und Firmen


Siehe auch: Liste von Gitarristen Musikinstrument Leadgitarre Rhythmusgitarre Effektgerät Bassgitarre



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