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E. T. A. Hoffmann


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E. T. A. Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg ; † 25. Juni 1822 in Berlin) war ein Schriftsteller der Romantik Komponist Zeichner .

Eigentlich Ernst Theodor Wilhelm änderte er aus Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart seinen dritten Vornamen ab.

Inhaltsverzeichnis

Leben

E. T. A. Hoffmanns Vorfahren väterlicher- mütterlicherseits waren Juristen. Sein Vater Christoph Ludwig war Advokat in Königsberg und heiratete 1767 seine Base Luise Doerffer. Das jüngste ihrer drei Kinder war Theodor Wilhelm geboren am 24. Januar 1776. Eltern trennten sich 1779 die Mutter zog dem Jüngsten zu Verwandten die auch die des Kindes übernahmen. Hoffmann besuchte die Burgschule begann sechzehnjährig das Studium der Rechte in das er 1795 abschloß. Seine Laufbahn als begann er 1796 mit dem Vorbereitungsdienst in Glogau . In den Jahren 1798 – 1899 er in Berlin die zweite Staatsprüfung und Assessorexamen (Note „vorzüglich“). Danach war er ab Gerichtsassessor in Posen und heiratete 1802 Maria Thekla Michalina Wegen Parteinahme für die Bürgerschaft und wegen ihm verfertigter und in Umlauf gebrachter Karikaturen preußische Offiziere wurde er nach Plotzk strafversetzt. wurde er Regierungsrat in Warschau hat diesen Posten aber bald verloren er nach der napoleonischen Eroberung der Stadt Huldigungseid verweigerte. Nach vergeblicher Stellensuche in Berlin er sich als Theaterkapellmeister Komponist Dekorationsmaler Musiklehrer Musikkritiker in Bamberg und 1813 als Musikdirektor in Dresden . Seit 1814 (Sieg über Napoleon ) war er wieder im preußischen Staatsdienst Berlin. Hier hatte er freundschaftliche Beziehungen zu Schriftstellern Karl Wilhelm Contessa Friedrich de la Motte Fouqué Clemens Brentano Adelbert von Chamisso und zum Schauspieler Ludwig Devrient . Seit seiner Schulzeit war er befreundet Theodor Gottlieb von Hippel einem Neffen des Schriftstellers Hippel . 1816 wurde er Rat am Berliner Kammergericht . 1819 wurde er Mitglied der Kommission Ermittlung hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe“. dieser Funktion setzte er sich u. a. den verfolgten Friedrich Ludwig Jahn ein. Er strebte die Entlassung aus Kommission an was ihm 1821 auch gelang. darauf wurde er zum Mitglied des Oberappellationssenats Kammergericht ernannt. Im Jahr 1822 wurde gegen ein Disziplinarverfahren eingeleitet weil der oberste Polizeichef der Ministerialdirektor von Kamptz sich in einer von Hoffmanns Novelle „Meister Floh“ wiedererkannte und fühlte( Knarrpanti-Affäre ). Hoffmann war zu dieser Zeit schon erkrankt und verstarb bevor das Verfahren richtig Gang gekommen war. E.T.A. Hoffmanns Grab befindet auf dem Friedhof der Gemeinde der Jerusalem- und Neuen beim Halleschen Tor in Berlin.Der Grabstein wurde von seinen Freunden gestiftet. Sein liegt bei der Staatsbibliothek zu Berlin und beim Märkischen Museum . Hoffmann-Sammlungen gibt es bei der Staatsbibliothek Bamberg und bei der Universitätsbibliothek München (Bibliothek Carl Georg von Maassen ).

Werke (Auswahl)

  • Der Goldne Topf 1814
  • Die Elexiere des Teufels 1815
  • Zauberoper Undine 1816
  • Nußknacker und Mausekönig 1816
  • Nachtstücke 1817
  • Seltsame Leiden eines Theater-Direktors 1819
  • Klein Zaches genannt Zinnober 1819
  • Die Serapionsbrüder 1819
  • Lebensansichten des Katers Murr 1820
  • Die Irrungen 1820
  • Die Geheimnisse 1821
  • Meister Floh 1822
  • Des Vetters Ekfenster 1822
  • Sämtliche Werke historisch-kritische Ausgabe mit Einleitung Anmerkungen Lesearten von Carl Georg von Maasen 10 (mehr nicht erschienen) 1920-1928
  • Dichtungen und Schriften sowie Briefe und Gesamtausgabe in 15 Bänden herausgegeben und mit versehen von Walther Harich 1924
  • Poetische Werke herausgegeben von Klaus Kanzog 12 1957-1962

Literatur

  • Segebrecht Wulf: Autobiographie und Dichtung. Eine Studie Werk E.T.A. Hoffmanns. Stuttgart 1967
  • Wittkop-Ménardeau Gabrielle: E.T.A. Hoffmann in Selbstzeugnissen und 2. Auflage Reinbek 1968
  • Safranski Rüdiger: E.T.A. Hoffmann. Das Leben eines Phantasten. München 1984
  • Feldges Brigitte und Ulrich Stadler: E.T.A. Hoffmann. – Werk – Wirkung. München 1986
  • Lemmel Hans-Dietrich: E.T.A. Hoffmanns Vorfahren. Zeitschrift Genealogie 25 Neustadt/Aisch 2001 S.545-556
  • Steinecke Hartmut: E.T.A. Hoffmann. Reclam Stuttgart 1997

Weblinks




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