Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das European Southern Observatory ist der Name der Europäischen Südsternwarte. wird entweder der weibliche Artikel die ESO oder gar kein Artikel benutzt wird auch das ESO (von Observatorium) geschrieben.
ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut Hauptsitz ist Garching bei München und Santiago in Chile . Wie etwa das CERN ist ESO als internationales Institut nicht nationaler Rechtsprechung sondern besitzt einen quasi- diplomatischen Status. Die ESO betreibt Teleskope in Chile auf La Silla und dem Cerro Paranal und errichtet gegenwärtig zusammen mit anderen das ALMA Mikrowellen Array. Die wohl derzeit Teleskope der ESO bilden das Very Large Telescope (VLT) auf dem Cerro Paranal das vier "Unit Telescopes" mit Hauptspiegeldurchmessern von 8 2m besteht.
Die Organisation wurde 1962 gegründet um Astronomen Beobachtungsmöglichkeiten am Südsternhimmel zu verschaffen. 1980 ESO von ihrem damaligen Sitz in Genf nach Garching. Das heutige Gebäude ist Geschenk der Bundesrepublik Deutschland.
ESO hat elf Mitgliedstaaten: Belgien Dänemark Deutschland Finnland (ab 1.7.2004) Frankreich Großbritannien Italien die Niederlande Portugal Schweden und die Schweiz . Die Gastnation der Observatorien Chile ist nicht Mitglied dortige Astronomen haben ebenfalls bevorrechtigten Zugriff auf die Beobachtungszeit. Astronomen Nationen wird Beobachtungszeit nur gewährt wenn diese über keine andere adäquate Beobachtungsmöglichkeit zu verfügen.
Beobachtungszeit kann zweimal im Jahr für übernächste Beobachtungssemester beantragt werden. Je nach Teleskop zwei- bis fünfmal soviel Zeit beantragt wie vergeben werden kann. Die Vorschläge werden durch beratendes Gremium nach wissenschaftlicher Qualität gewichtet.