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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 28. November 2014 

Ebbe


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Mit Ebbe oder ablaufend Wasser wird das Sinken des Meeresspiegels infolge der Gezeiten ( Tide ) bezeichnet. Auch Tideflüsse wie die Elbe die Brackwasser oder Süßwasser führen weisen Ebbe und Flut auf. Ebbe oder Ebbzeit ist zugleich der Zeitraum Hochwasser und Niedrigwasser . Das Ende der Ebbe also der Kenterpunkt wird als Tideniedrigwasser bezeichnet.

Als Ebbstrom bezeichnet man die Wasserströmung die bei auftritt. Der Ebbstrom kann abhängig von Gezeitenhub Meeresrelief erhebliche Geschwindigkeiten entwickeln. In der Elbe über 12 km/h auf.

Bei Ebbe werden in Küste - und Ufernähe Teile des Meeres - oder Flussbodens freigelegt. In der Nordsee fällt im Wattenmeer das so genannte Watt trocken. Zu dieser Zeit sind Wattwanderungen möglich. Das Watt stellt einen besonderen für Flora und Fauna dar.

Die Dauer der Ebbzeit bestimmt wesentlich Zonierung des Lebensraumes und die dementsprechend vorkommenden und Pflanzenarten.

Siehe auch: Flut

Übertragene Bedeutung

Umgangssprachlich wird Niedrigwasser oft fälschlich als bezeichnet. Bildlich wird in Sprichwörtern und Redewendungen der Begriff Ebbe benutzt einen niedrigen Stand anzudeuten z.B. Es ist Ebbe auf dem Konto Die Staatskasse zeigt Ebbe In meinem Geldbeutel herrscht Ebbe .



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