Er war der Sohn von Graf I. und seiner Gemahlin Mechthild geborene Pfalzgräfin Rhein. Begraben wurde er zunächst im Stift Peter auf dem Einsiedel später in die Tübingen überführt.
Graf Eberhard V. trat als Minderjähriger 1459 die Regierung über die Grafschaft Württemberg-Urach nachdem das Land seit 1442 geteilt war. Zunächst war für ihn Vormundschaftsregierung eingesetzt. Der Graf schloss 1474 eine prestigeträchtige Ehe mit der oberitalierischen Markgräfin Barbara Gonzaga von Mantua aus einem sehr angesehenen und vermögenden Die einzige Tochter aus dieser Ehe verstarb Säuglingsalter.
Im Jahr 1477 begründete Graf Eberhard V. die Universität Tübingen welche bald zu den angesehenen deutschen zählen sollte. Er holte die "Brüder vom Leben" eine Gemeinschaft ohne klösterliche Gelübde ins und ließ in Urach Dettingen an der Erms Herrenberg Einsiedel bei Tübingen und Tachenhausen Stifte
Schließlich gelang es dem Grafen im 1482 eine Wiedervereinigung der beiden Landesteile Württemberg-Urach Württemberg-Stuttgart zu erreichen. Er verlegte die Residenz Stuttgart und regierte das wiedervereinigte Land. Im 1495 wurde Graf Eberhard V. von Kaiser auf dem Reichstag im Worms zum Herzog erhoben. Nur wenige Monate verstarb er.
Württembergische Landesmuseum Stuttgart (Hg.): Eberhard im der erste Herzog von Württemberg. Stuttgart 1990.
Hans-Martin Maurer (Hg.): Eberhard und Mechthild. zu Politik und Kultur im ausgehenden Mittelalter. zu Politik und Kultur im ausgehenden Mittelalter Vergangenheit. Zeugnisse und Erinnerungen. Schriftenreihe des Württembergischen und Altertumsvereins Band 17). Stuttgart 1994.
Dieter Mertens: Eberhard V./I. im Bart. Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon hg. Sönke Lorenz/Dieter Mertens/Volker Press. Stuttgart 1997. S.
Dieter Mertens: Eberhard im Bart als der Universität Tübingen. In: Sönke Lorenz u.a. Attempto - oder wie stiftet man eine Die Universitätsgründungen der sogenannten zweiten Gründungswelle im (Contubernium Band 50). Stuttgart 1999. S. 157-173.
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