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Eberhard Ludwig


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Herzog Eberhard Ludwig (* 18. September 1676 in Stuttgart ; † 31. Oktober 1733 in Ludwigsburg ) war von 1692 bis 1733 der zehnte Herzog von Württemberg .

Eberhard Ludwig war das dritte Kind Herzog Wilhelm Ludwig und Magdalena Sibylla von Nach dem frühen und unerwarteten Tod des im Jahre 1677 bestimmte der Hof seinen Onkel Friedrich von Württemberg-Winnental zum Vormund.

1693 ließ Magdalena Sibylla den erst 16 Eberhard Ludwig vorzeitig von Kaiser Leopold I. mündig erklären. Der junge Herzog zeigte übermäßig großes Interesse an den Regierungsgeschäften. Von wurde Eberhard Ludwig als oberflächlich und extrem beschrieben. Vor allem Letzteres führte dazu dass politische Geschick des Landes stark von Eberhard jeweiligem Umfeld bestimmt wurde. Der Herzog selbst die Jagd und ließ die Verwaltung seines gerne in den Händen des Geheimen Rats.

1697 heiratete er Johanna Elisabeth von Baden-Durlach. war für ihn ein stehendes und großes In den folgenden Jahren absolvierte Eberhard Ludwig glänzende Militärkarriere die von der Teilnahme an Schlacht von Höchstädt 1704 bis zur Ernennung zum Oberbefehlshaber über Rheinarmee führte. 1707 wurde er zum Feldmarschall der schwäbischen im Spanischen Erbfolgekrieg .

Kurz vor 1700 besuchte er das Schloss Versailles von Ludwig XIV. und plante aus Württemberg einen absolutistischen zu machen. Er erhöhte zwar die Steuern trotzdem blieb die Finanzierung ein Hindernis. 1704 legte er den Grundstein für sein Residenzschloss Ludwigsburg . Um Geld zu sparen ließ er Arbeiter 15 Jahre steuerfrei um das Schloss Später entwickelte sich daraus die Stadt Ludwigsburg .

Ab 1711 hielt sich Eberhard Ludwig immer häufiger Ludwigsburg auf meist in Gesellschaft seiner langjährigen Wilhelmine von Grävenitz. Auf kaiserlichen Druck musste 1707 mit dem Herzog eingegangene Ehe wieder werden die "Grävenitz" ging ins Exil. Eberhard folgte ihr in die Schweiz und blieb dort bis 1710 . Erst eine Scheinehe mit Landhofmeister Graf Würben gestattete der einflussreichen Mätresse die Rückkehr den Hof wo sie über zwei Jahrzehnte Einfluss auf die Regierung des Landes hatte. 1718 war sie es die gemeinsam mit Ludwig die Residenz von Stuttgart nach Ludwigsburg und die noch wenig bevölkerte Planstadt zur des Herzogtums erhob. Herzogin Johanna Elisabeth von blieb im Stuttgarter Schloss.

Durch den frühen Tod seines Nachfolgers Erbprinzen Friedrich Ludwig im Jahre 1731 drohte die Herrschaft in Württemberg an katholische Nebenlinie überzugehen. Im protestantischen Württemberg eine Zukunft - Herzog Eberhard Ludwig löste daher Verbindung zu Wilhelmine von Grävenitz und hoffte seiner legitimen und lange ignorierten Gattin Johanna noch einmal einen Nachfolger zu erhalten. Bei eigenen Tod am 31. Oktober 1733 durch einen Schlaganfall hinterließ er jedoch Nachfolger. Die Herrschaft über den württembergischen Thron - wenn auch nur für wenige Jahre auf seinen konvertierten Neffen Karl Alexander aus der Nebenlinie Württemberg-Winnental über.

siehe auch: Liste der Herrscher von Württemberg

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