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Edda


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Das Wort Edda (wörtlich: "Urgroßmutter"; könnte aber auch von "Poesie" oder "Oddi" einem Ort in Südwestisland bezeichnet zum einen eine Sammlung nordischer Dichtungen und zum anderen ein darauf Prosawerk von Snorri Sturluson.

Die Lieder-Edda (auch "Ältere Edda" oder fälschlicherweise "Saemund-Edda" wurde ursprünglich mündlich weitergegeben. Die erste uns Niederschrift der sog. Codex Regius stammt aus Jahr 1271. Sie enthält 16 Götter- und Heldenlieder der Wikinger . Sie sind in alt isländischen Stabreimen geschrieben. Während die Göttersagen größtenteils den vorhandenen germanischen Erzählungen gleichen enthalten die Heldensagen allem Geschichten aus dem Umfeld der Nibelungensage und der Völsungensage.

Meist bezieht man sich aber auf Prosa-Edda (auch "Snorri-Edda" oder "Jüngere Edda" genannt) 1220 von Snorri Sturluson als Lehrbuch für Skalden verfasst wurde und neben zwei Kapiteln die nordische Dichtkunst im Allgemeinen auch das Gylfaginning enthält in dem die nordische Götterwelt dargestellt wird. Im Skaldskáparmál werden unter anderem die Kenningar erläutert künstlerischen Umschreibungen die meist aus Göttersagen stammen. Obwohl dieser Text vor den Niederschriften der "Älteren Edda" verfasst wurde wird die "Jüngere" genannt weil die "Ältere Edda" klar die Grundlage für Snorris Werk bildet zitiert an einigen Stellen wortwörtlich daraus).

Siehe auch: Rigsthula

Weblinks


Edda kommt vereinzelt als weiblicher Vorname vor.



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