Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Edmund Burke


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Edmund Burke

Edmund Burke (* 1. Dezember 1729 in Dublin 9. Juli 1797 in Beaconsfield) war Schriftsteller Staatsphilosoph und Politiker . Er gilt heute als „geistiger Vater Konservatismus “.

Inhaltsverzeichnis

Der Literat

Burke studierte klassische Literatur und Geschichte Dubliner Trinity-College von 1743 - 1750 . Ein begonnenes Rechtsstudium beendete er nicht. schriftstellerisches Wirken begann 1756 mit einer Satire.

Der Politiker

Er arbeitete als Privatsekretär von Lord „First Lord of treasury“ von 1765 1766 . Seit 1765 war Burke für verschiedene Abgeordneter des englischen Unterhauses . Burke profilierte sich als scharfsinniger Vordenker brillanter Rhetoriker . Ein zusammenhängend geschriebenes politisches Werk gibt von ihm nicht. Sein Werk setzt sich Kampfschriften und –reden zusammen:

  • „Thoughts on the case of the discontent“ 1770 (Politisches „Programm“ der oppositionellen „Whigs“ gegen Verfassungsverstöße des Königs)
  • Mehrere Schriften gegen die Steuer- und der englischen Regierung in Amerika.
  • Sein wichtigstes Werk: „Reflections on the in France“ 1790 .
  • Weitere Schriften richten sich gegen die des Generalgouverneurs in Indien

Der Staatsphilosoph

Menschenbild

Burke sieht den Mensch als unvollkommenes welches erst in der Gemeinschaft im Staat sein volles Menschsein erlangt. Der Mensch geprägt durch seine Vernunfts- und Gefühlsnatur. Seine Vernunft ist allerdings begrenzt und auch innerhalb Menschheit unterschiedlich ausgeprägt. Die Menschen sind nicht Nur im gegliederten Staat ist es möglich Vernunft zu vervollkommnen. Burke lehnt das unbegrenzte der Aufklärer in die unbegrenzte Vernunft des Menschen ab.

Staatsvorstellung

Sein Menschenbild relativiert die Gesellschaftsvertragstheorien der Aufklärer. Die Hierarchie eines Staates ist natur- und gottgegeben. Ursprung des Staates liegt somit hinter einem Schleier“. Der Staat mit seiner Ordnung und Gliederung gleicht und wächst mit Gesellschaftsstruktur. Er sieht die Regierungsmitglieder als Vertraute des Volkes. Statt revolutionärer Umwälzungen bevorzugt Burke permanenter Wandel der Verfassung . Wichtig ist ihm ein historisch langsames und Verändern. In der Dreiteilung von Krone und Unterhaus sieht er den besten Schutz Despotismus aber auch vor der Herrschaft des Das freies Mandat des Abgeordneten dient als Schutz vor Demokratisierung . In politischen Parteien (hier nur in sieht er einen wirksame Eindämmung der Monarchie .

Vater des Konservatismus

Diese Bezeichnung steht für die heute gültigen von ihm klar umrissenen Maximen der in all ihren Facetten. Für den Konservativen eine göttliche Weltordnung. In seinen Vorstellungen ist Mensch unvollkommen und sündig . Es gibt eine körperliche und geistige unter den Menschen. Eigentum und das Recht darauf ist im des Konservativen ein wichtiger Eckpfeiler einer funktionierenden Gesellschaftsform . Der Konservative erkennt die Kehrseiten des Fortschritts und weiß den Mensch an Tradition Verfassung gebunden.

Literatur

  • Edmund Burke (Friedrich Gentz): Über die Französische Betrachtungen und Abhandlungen 1991 ISBN 3050017554
  • Dieter Oberndörfer Wolfgang Jäger (Hg): Klassiker der 1971




Bücher zum Thema Edmund Burke

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Edmund_Burke.html">Edmund Burke </a>