Egon Krenz wurde zuerst 2. dann Kreissekretär der FDJ im Landkreis Rügen . Ab 1960 war er 1. Sekretär der Bezirksleitung Rostock der FDJ. 1961 wurde er Sekretär des Zentralrates der und war verantwortlich für die Arbeit des an den Universitäten Hoch- und Fachschulen. Von 1964 bis 1967 studierte Krenz an der Parteihochschule des der KPdSU in Moskau und schloß mit dem Staatsexamen als ab. Anschließend (von 1967 bis 1974 ) war er Sekretär des Zentralrates der verantwortlich für Agitation und Propaganda sowie für Arbeit der FDJ an den Schulen. Gleichzeitig er von 8. Februar 1971 bis 9. Januar 1974 als Vorsitzender der Pionierorganisation "Ernst Von 1971 bis 1990 war Egon Krenz Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Von 1971 bis 1981 war er außerdem Mitglied des Präsidiums Volkskammer. Ab 1973 war Egon Krenz Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der SED. Von 1974 von 1983 hatte er als Erster Sekretär des der FDJ die höchste Funktion in der legalen Jugendorganistation der DDR inne. Von 1981 bis 1984 war Krenz Mitglied des Staatsrates der 1983 wurde er zum Mitglied des Politbüros Sekretär des ZK der SED gewählt. Mit Ernennung zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Krenz 1984 zum zweiten Mann hinter Erich Honecker .
Zur blutigen Niederschlagung des Studentenaufstandes auf Platz des Himmlischen Friedens in Peking äußerte sich Krenz im Juni 1989 mit den Worten: es sei "etwas worden um die Ordnung wiederherzustellen". Am 18. Oktober wurde Krenz Generalsekretär des ZK der SED als Nachfolger von Erich Honecker dem der Rücktritt nahegelegt worden war. wurde am 24. Oktober außerdem Vorsitzender des Staatsrates und des Verteidigungsrates der DDR. Er verließ mit seiner und seinen zwei Kindern das Ghetto für DDR-Funktionäre "Waldsiedlung Wandlitz".
Am 3. Dezember trat das Politbüro des ZK der (einschließlich Egon Krenz) geschlossen zurück. Krenz gab 6. Dezember den Vorsitz des Staatsrates ab. Im 1990 legte er sein Volkskammermandat nieder und wurde aus der (inzwischen SED-PDS (unter Gregor Gysi ) ausgeschlossen.
Nach 1991 trat Egon Krenz als Zeuge in Prozessen gegen frühere Repräsentanten der DDR auf. 1992 bestritt er in seiner Funktion als Wahlleiter der DDR die systematischen Wahlfälschungen bemerkt haben. 1993 stritt er die Verantwortung der früheren des DDR-Verteidigungsrates für die Verhältnisse an der Grenze ab. Ab 1993 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Krenz wegen Waffengebrauchs der DDR -Grenztruppen gegen Flüchtlinge (so genannte "Todesschüsse") an innerdeutschen Grenze und Anstiftung zur Wahlfälschung.
Die Berliner Staatsanwaltschaft erhob im Juni 1993 Anklage wegen "Totschlags und Mitverantwortung für Grenzregime der DDR". Egon Krenz bezeichnete die wegen der Todesfälle als "verfassungs- und völkerrechtswidrig". im Februar 1996 sprach er der bundesdeutschen Justiz das ab über frühere Bürger der DDR zu zu sitzen. Im Juni 1997 bedauerte Krenz vor Gericht einerseits die an der innerdeutsche Grenze wies jedoch andererseits Verantwortung zurück. Im August verurteilte die Große im Landgericht Berlin Egon Krenz wegen Totschlags vier Fällen zu einer Haftstrafe von sechs und sechs Monaten. Aufgrund einer Haftbeschwerde kam jedoch im September nach 18 Tagen aus Haft frei. Im November wurde das Verfahren Wahlfälschung gegen ihn eingestellt.
Im November 1999 bestätigte der Bundesgerichtshof die Haftstrafe gegen wegen der Todesschüsse an der Mauer und damit die Revision gegen das Urteil von Egon Krenz bezeichnete das Urteil als "Kalten im Gerichtssaal". Seine Verfassungsbeschwerde wurde vom Bundesverfassungsgericht 11. Januar 2000 abgelehnt. Seine Haftstrafe musste er am 13. Januar in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Hakenfelde antreten. Am 24. Januar wurde Egon Krenz in die Justizvollzugsanstalt Berlin-Plötzensee verlegt.
Verurteilt zu 6½ Jahren Haft wurde am 18. Dezember 2003 – nach nicht ganz 4 Jahren auf Anordnung des Berliner Kammergerichts vorzeitig entlassen und der Rest der zur Bewährung ausgesetzt. Er war schon länger im freien Vollzug und musste nur noch in die Haftanstalt. Tagsüber war Krenz am Berlin- Tegel beschäftigt wo er ausrangierte Flugzeuge nach verkaufen sollte. Zuletzt hatte er 21 Tage im Jahr den er in an der verbrachte. Dort lebt auch seine Ehefrau. Seit Haftentlassung wohnt er im mecklenburgischen Ostseebad Dierhagen.
Da Egon Krenz mit Dean Reed befreundet war einem US-Musiker der in DDR aus Liebe gezogen ist und dort ungeklärten Umständen verstarb interviewte ihn Tom Hanks für seine Rolle als Dean Reed.
"Mich widert die Verlogenheit an mit der politischem Kalkül Vietnamkrieg und Bombardierung Belgrads als der Weltgeschichte ohne Reue und Sühne der hingenommen werden während die DDR als Hort Bösen gebrandmarkt wird." (Brief vom 8. Juni siehe http://www.grh-ev.org/KRENZ/krenz.HTM)