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Egon Schultz


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Der Angehörige der Grenztruppen der DDR Unteroffizier Egon Schultz wurde 21-jährig am bei einer Grenzkontrolle im Hausflur der Strelitzer 55 in Berlin wo ein Fluchttunnel gebaut war während eines von Fluchthelfern begonnenen Schusswechsels Durch diesen Fluchttunnel fand die größte Massenflucht der DDR statt.

Von der DDR-Führung wurde nach dem von Schulz behauptet dieser sei von 'westlichen erschossen worden. Tatsächlich war aber bereits zu Zeit bekannt dass Schultz bei dem Feuergefacht durch seine eigenen Kollegen erschossen wurde. Öffentlich die Regierung der DDR aber stets ihre und stellte Schultz als Volkshelden dar. Dieses durch Manipulation von Beweisen untermauert. So wurde anderem ein Foto der Jacke von Schulz beschnitten dass die Einschußlöcher der Maschinenpostolenkugeln nicht zu sehen waren.

Er wurde am 4.01.1943 in der einer Serviererin und eines Kraftfahrers geboren war in Putbus Unterstufenlehrer und arbeitete dann Rostock von September 1962 bis November 1963 Lehrer. Dann wurde er zum Wehrdienst einberufen. Nach seinem Tod wurden mehrere z.B. eine Berliner Schule (POS) eine Hönower und eine Unteroffiziersschule nach ihm benannt mehrere Brigaden sowie ab 1966 eine Straße in und andere Straßen sowie Kasernen und Erholungsheime. 1991 wurde amtlicherseits die Egon-Schultz-Straße in Stelitzer zurückbenannt. Ein Kinderbuch wurde in der DDR ihn verfaßt fast jeder in der DDR seinen Namen aus dem Schulunterricht und den

Auch in den Medien und der der BRD erregte der Fall großes Aufsehen der Stern-Chefredakteur Henri Nannen durch den Vorabkauf der Exklusivrechte am diesen mitfinanziert hatte und für die Spannungen der DDR mitverantlich gemacht wurde. Überdies wurde Politiker vorgeworfen wurde durch ihre Unterstützung des ein möglicherweise härteres Vorgehen der DDR gegen Opposition verschuldet zu haben.

In den 90er Jahren wurde die "Heldentod - Wer erschoss Egon Schultz" von Wauer gedreht in der die dem tödlichen vorausgehende Fluchtaktion "Tunnel 57" im Oktober 1964 wurde. Auf 3SAT lief am 27. September 2003 der "Wer erschoss Egon Schultz ?"

1995 wurde von die Hönower Egon-Schultz-Oberschule der Schulkonferenz in Gebrüder-Grimm-Grundschule umbenannt. Der gleichfalls der Schulkonferenz vorgelegte Antrag den Gedenkstein mit Inschrift "Unser Vermächtnis - Vorbild der Jugend" beseitigen wurde von den Schülern Lehrern und abgelehnt der Bürgermeister von Hönow erklärte gegenüber Berliner Zeitung "Es gibt keinen Grund darüber diskutieren. Wir müssen lernen mit unseren Denkmälern leben.

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