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Mazedonien


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Dieser Artikel behandelt die Republik Mazedonien. Für historische Region siehe Makedonien .
( Details )
Amtssprachen Mazedonisch Albanisch und " Serbokroatisch "
Hauptstadt Skopje
Staatsform Republik
Präsident Branko Crvenkovski
Ministerpräsident Hari Kostow
Fläche 25.333 km²
Einwohnerzahl 2.063.122 Einwohner
Bevölkerungsdichte 81 Einwohner pro km²
Unabhängigkeit 8. September 1991
Währung Mazedonischer Denar
Zeitzone UTC +1
Nationalhymne Denes Nad Makedonija
Kfz-Kennzeichen MK
Internet-TLD .mk
Vorwahl +389

Der Staat Mazedonien hat derzeit zwei offizielle Namen. Die Selbstbezeichnung ist Republik Mazedonien ( Republika Makedonija Република Македонија ) von der UNO ist der provisorisch unter der Bezeichnung Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (engl.: Former Yugoslav Republic of Macedonia kurz FYROM ) anerkannt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Unter Mazedonien wird in diesem Artikel der Staat in seinen heutigen Grenzen verstanden welcher etwa nordwestlichen Hälfte der historischen Region Makedonien entspricht. Mazedonien liegt im Zentrum der Balkan - Halbinsel und war die südlichste Teilrepublik des Jugoslawien und rief erst etwas später als Kroatien und Slowenien seine Unabhängigkeit aus. Es grenzt an Serbien Bulgarien Griechenland Albanien und den Kosovo .

Bevölkerung

Nach der Volkszählung von 2002 setzt sich die Bevölkerung nach Nationalitäten folgt zusammen:

Während die Volkszählung einen albanischen Bevölkerungsanteil ca. 25% ergab wird dieser von Vertretern Albaner jedoch mit ca. 33% angegeben.

Es ist nicht mit Sicherheit festzustellen die heutigen sprachlich slawischen Mazedonier von den antiken Makedoniern abstammen. Sicher ist nur dass die Einwanderer viele Elemente der Vorbevölkerung in sich Sie selbst bezeichnen sich oft gar nicht Slawen.

Größte Städte

Die größten Städte Mazedoniens sind nach Volkszählung von 2002 (Einwohnerzahlen bezogen jeweils auf das Gebiet gesamten Gemeinde):

  1. Skopje 467.257
  2. Kumanovo 103.205
  3. Bitola 86.408
  4. Prilep 73.351
  5. Tetovo 70.841
  6. Veles 57.602
  7. Ohrid 54.380
  8. Gostivar 49.545
  9. Štip 47.796
  10. Strumica 45.087

Geographie und Klima

Mazedonien ist ein ausgesprochenes Gebirgsland mit Gipfeln von 2.700 bis 2.800 m.ü.Adria darunter mehrere Dutzend Zweitausender . Der Fluss Vardar entspringt im westlichen Hochgebirge nahe der Grenze zu Albanien bzw. Kosovo und durchfließt das gesamte Land in Südosten. Er bildet die Hauptorientierungsachse des Landes hat vier größere Nebenflüsse. Im Südwesten an Grenze zu Albanien hat Mazedonien je etwa Hälfte Anteil am Ohridsee und am Prespasee . Diese Seen (Höhe 700 bzw. 900 m.ü.Adria ) sind etwa 400 km² groß und durch Tektonik in einer geologischen Schwächezone der Erdkruste entstanden. Der Prespasee ist sehr tief reich an Fossilien ; beide Seen und der Nationalpark rinsum zählen zum UNESCO- Weltkulturerbe (siehe 3.Link).

Das Klima ist im Gebirge des relativ rau. Generell liegt es im Übergang dem mediterranen und dem kontinentalen Klima.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Republik Mazedonien

Politik

Innenpolitisch kocht immer wieder die Auseinandersetzung dem Mehrheitsvolk der slawischen Mazedonier und der großen Minderheit der Albaner hoch. Außenpolitisch ist die Lage von Umstand geprägt dass sämtliche Nachbarn Misstrauen gegen mazedonischen Staat hegen: Albanien wegen der albanischen Griechenland wegen des Namensstreites Bulgarien weil es Mazedonier nicht als eigenständiges Volk sondern eigentlich den Bulgaren gehörig ansieht und Serbien weil Mazedonien von Jugoslawien abgespalten hat und auf der NATO im Kosovo-Konflikt stand. Wegen dieser Umstände die mazedonische Politik vor allem auf Beschwichtigung

Wirtschaft

Bearbeitungshinweis auf einen sehr informativen CEE-Report vom 2004: http://www.ba-ca.com/informationspdfs/mazedonien.pdf

Durch die Schwierigkeiten mit seinen Nachbarn leidet der junge Staat an einer Isolation die durch seine Lage als Binnenstaat ohne direkten Zugang zum Meer verstärkt wird. Die Schattenwirtschaft macht in 45 Prozent des BIP aus.

Verkehr

Hauptverkehrsachse ist das in Richtung Südost-Nordwest breite Vardar -Tal mit der wichtigsten Eisenbahnlinie . Sie verbindet - wie auch die laufende Autobahn - die Hauptstadt Skopje mit Belgrad und dem griechischen Hafen Thessaloniki (slawisch Solun .

Zu Zeiten des Handelsembargos durch Griechenland und während des Kosovokonfliktes kam es zu Einschränkungen im Transitverkehr . Um die Abhängigkeit von den Nachbarn Norden und Süden zu verringern bemüht man deshalb um den Ausbau der Ost-West-Verbindungen mit und Bulgarien . Internationale Flugverbindungen bestehen von Skopje und Ohrid aus.

Feiertage

Siehe auch: Mazedonische autokephale Kirche

Weblinks



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Bücher zum Thema Mazedonien

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