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Ehingen (Donau)


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Wappen Karte
Wappen fehlt noch
Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Tübingen
Kreis : Alb-Donau-Kreis
Fläche : 178 4 km²
Einwohner : 25.825 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 145 Einwohner/km²
Höhe : 515 m ü. NN
Postleitzahl : 89574-89584
Vorwahl : 07391
Geografische Lage : 48° 17' n. Br.
09° 44' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : UL
Amtliche Gemeindekennzahl : 08 4 25 033
Gliederung des Stadtgebiets: 17 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
89584 Ehingen (Donau)
Website: www.ehingen.de
E-Mail-Adresse: info@ehingen.de
Politik
Oberbürgermeister : Johann Krieger ( CDU )

Ehingen 1898

Ehingen ist eine Große Kreisstadt an der Donau im Alb-Donau-Kreis Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung für Ehinga datiert aus dem Jahre 961 in einer Tauschurkunde des Bistums Chur mit dem Kloster Schwarzach ( Baden ). Die Ansiedlung lag in der Schmiechniederung der Stelle der heutigen Unteren Stadt . Die eigentliche Gründung der Stadt begann erst mit der Neugründung durch die Grafen von Berg neben ihrer Burg über Schmiech. Nach dem Aussterben des Berger Grafenhauses Ehingen jedoch 1346 an Österreich . Die finanzschwachen Habsburger verpfändeten die Stadt jedoch bald an Adlige . Dieser Umstand sowie der wachsende Wohlstand Bürger ermöglichte es der Stadt wichtige Rechte erwerben die an die Nähe der Reichsstädte herankamen.

Im Jahre 1500 hielt sich Kaiser Maximilian mehrfach innerhalb der Mauern von Ehingen Zu seinem Freundeskreis gehörten die gebürtigen Ehinger Winckelhofer der Dichter Jakob Locher sowie der Jörg Muskat.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Ehingen regelmäßiger Treffpunkt der schwäbisch -österreichischen Stände. Brände von 1688 und 1749 hinterließen deutliche Spuren im Stadtbild. Im Frieden von Preßburg 1805 musste Habsburg seine Vorlande an die französischen Verbündeten abtreten. Ehingen kam nach über Jahrhunderten österreichischer Herrschaft an das neugeschaffene Königreich Württemberg .

Bereits im folgenden Jahr bestimmte man zum Sitz eines Oberamtes dem Vorläufer der Landkreise. Im Laufe der Kreisreform in den 1970er Jahren wurde der Landkreis Ehingen mit dem Landkreis Ulm zum Landkreis Alb-Donau zusammengeschlossen.

Seit 1974 ist Ehingen mit seinen inzwischen 17 Große Kreisstadt.

Politik

Oberbürgermeister ist Johann Krieger ( CDU ) seit 1986.

Ortsteile

Ortschaft - Eingemeindungsdatum
  • Altbierlingen - 1. Januar 1974
  • Altsteußlingen (mit Briel) - 01.10.1972
  • Berg - 1. Mai 1972
  • Dächingen - 1. Dezember 1973
  • Erbstetten (mit Unterwilzingen Vogelhof) - 1. Dezember
  • Frankenhofen (mit Tiefenhülen) - 1. Dezember 1973
  • Gamerschwang - 1. Oktober 1972
  • Granheim - 1. Januar 1974
  • Herbertshofen (mit Dintenhofen) - 1. Dezember 1973
  • Heufelden (mit Blienshofen) - 1. Oktober 1972
  • Kirchbierlingen (mit Weisel Sontheim) - 1. Januar
  • Kirchen (mit Mühlen Schlechtenfeld Stetten Deppenhausen Mochental) 1. Mai 1972
  • Mundingen - 1. Dezember 1973
  • Nasgenstadt - 1. August 1971
  • Rißtissen - 1. Januar 1975
  • Schaiblishausen (mit Bockighofen) - 1. Januar 1973
  • Volkersheim - 1. Januar 1973

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Besenmuseum im Schloß Mochental

Wirtschaft

  • Liebherr (Fahrzeugkranbau)
  • Schlecker (Drogeriemarkt-Kette)

Literatur

Weblinks


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